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Sechs deutsche Teams fahren nach Polen

Generalprobe für die Hubschrauber-WM 2015

Der Flugplatz von Gelnhausen war Ende Juli Gastgeber für die deutschen Helikoptersportler, die in diesem Jahr an der Hubschrauber-WM in Polen teilnehmen werden. Sechs männliche Besatzungen und eine Frau als Teamkapitän gehen in Przylep bei Zielona Gora an den Start.

Beim letzten Trainingslager in Gelnhausen wollten die für die WM nominierten Helikopterbesatzungen noch mal so richtig "Gas geben". Aber es kam anders. Wegen einer Schlechtwetterfront, die starke Sturmböen brachte, konnten die Teams nur einige Stunden trainieren, dafür aber ihre ausführliche Aufmerksamkeit dem sahe komplexen Regelwerk widmen.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren besteht das deutsche WM-Team ausschließlich aus männlichen Besatzungen. Ein Damenteam, das sich qualifieziert hatte, musste kurzfristig passen, da sich die Copilotin beim Squash verletzt hatte. Allerdings werden die zwölf Herren, die vom internation erfahrenen Schiedsrichter Lothar Oehler begleitet werden, von einer Frau betreut: Bettina Schleidt, selbst langjährige Wettbewerbsteilnehmerin, sowohl als Pilotin als auch als Copilotin, ist Teamkapitänin 2015. 

Die deutsche Mannschaft, die vom 12. bis 16. August zur WM nach Przylep (Westpolen) fährt respektive fliegt besteht aus: Martin Eigner/Thorsten Strohmeier auf Robinson R44, Marcel Stegmüller/Michael Schauff auf R22, Frederick Weiß/Helmut Brandt auf R44 Sebastian Fuhr/Felix Michnacs auf R44, Andreas Rübner/Holger Wolff auf R44 sowie Andreas Seyfert/Benno Schulz auf S-300. Eigner und Strohmeier sind die amtierenden Deutschen helikoptermeister und Gewinner des Tutima Cups 2015. Wieder dabei ist nach langer Pause auch Marcel Stegmüller, dessen angestammter Copilot beruflich verhindert ist. So fliegt der Schwabe diesmal mit Michael Schauff. Der ehemalige Bordwart auf Bell UH-1D bei der Luftwaffe war bereits mit seinem damaligen Piloten Holger Hoven ausgesprochen erfolgreich bei internationalen Wettbewerben und könnte auch Stegmüller hervorragend unterstützen. Ihre erste WM fliegen Fuhr/Michnacs und Weiß/Brandt.

Das Team Germany ist sicher, dass es gegen die überstarken rusischen Crews keine Chance haben wird, aber in der Nationenwertung könnte es für einen der vorderen drei Plätze durchaus reichen. Die Jungs haben uns versprochen, sich aus Przyleb zu melden, so dass wir den Stand der einzelnen Wertungstage mit Navigation, Slalom, Präzisionsflug und Fender Rigging zeitnah erhalten. Bei der WM in Russland hatte das nicht funktioniert, weil die Russen die Tageswertungen immer erst zeitversetzt veröffentlicht hatten. 

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