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Lawinenunglück am Piz Vilan

Rega-Helikopter im Großeinsatz

Einen Großeinsatz flogen am Wochenende die Hubschrauber der schweizerischen Luftrettungsorganisation Rega. Sie waren an der Bergung von sieben Lawinenopfern am Piz Vilan im Kanton Graubünden beteiligt.

Die Rettungshubschrauber der schweizerischen Rega waren am Wochenende wieder im Einsatz, um Lawinenopfer zu bergen beziehungsweise medizinisch zu versorgen. 

Im Bereich der Ostflanke des Piz Vilan, im schweizerischen Kanton Graubünden, befanden sich Mitglieder einer Skitourengruppe. Bei der Abfahrt in Richtung Seewis löste sich eine Lawine, die einen Großteil der insgesamt neun Personen starken Gruppe erfasste und verschüttete. Der Abgang der Lawine wurde von anderen Wintersportlern beobachtet, die umgehend die Rega alarmierten.

In einem Großaufgebot entsendete die Rega-Einsatzzentrale in Zürich daraufhin drei Rega-Rettungshubschrauber aus Untervaz, Mollis und St. Gallen in das Gebiet. Dazu kamen zwei weitere Helikopter der Heli Bernina und von Swiss Helicopter sowie Retter des Schweizer Alpen-Club SAC mit einem Lawinenhund.

Drei Personen konnten nur noch tot geborgen werden, vier weitere Ski-Alpinisten wuden schwer verletzt und mit den Rega-Helikoptern vom Typ AgustaWestland Da Vinci in die nächstgelegenen Kliniken geflogen. Zwei weitere Skitouren-Mitglieder waren unverletzt geblieben.

Die Rega ist derzeit vermehrt im Einsatz, da immer wieder Lawinen ausgelöst werden, und Personen daraus geborgen werden müssen.  

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