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Jubiläum

Flugplatz Tannheim wird 40

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Am 23. Juli feierte die Familie Dolderer mit einem großen Fest die Erfolgsgeschichte des von ihnen gegründeten und geführten Flugplatzes in Oberschwaben.

Stolz blicken die Dolderers auf vier Jahrzehnte zurück, in denen sich der kleine Platz, nicht zuletzt durch das Fliegertreffen Tannkosh, eine ansehnliche Fangemeinde aufbaute.  1976 war der Platz von Max und Helga Dolderer gegründet worden, 1993 gaben sie ihn in die Verantwortung ihrer Kinder Verena und Matthias. Letzterer ist als Red Bull Air Race Pilot sehr erfolgreich.

Die Geburtstagsfeier des Platzes fiel wesentlich kleiner aus als das letzte Tannkosh 2013, an dem sich alle Veranstaltungen danach werden messen müssen. Dennoch war für ein ansehnliches Programm gesorgt und die Teilnehmer und Gäste fühlten sich auch bei diesem kleineren Maßstab sichtlich wohl. Der trug auch zur berühmten familiären Atmosphäre bei.

Den ganzen Tag fanden Rundflüge und Fallschirmsprünge statt und mit mehreren Maschinen stand Kunstflug auf dem Programm. Zum krönenden Abschluss gab sich Matthias Dolderer selbst die Ehre und beeindruckte das Publikum mit atemberaubenden Flugmanövern.

Es wird nicht das letzte Event in Tannheim gewesen sein, zu etwaigen Projekten hält sich Matthias Dolderer aber noch bedeckt.

Stimmen zum Fest

Hartmut Hesse, Flieger: „Ich komme seit 25 Jahren nach Tannheim. Ich kenne die Betreiber, wir haben ein persönliches Verhältnis [was man später auch sieht, als Verena Dolderer beim Flugzeugschieben mit anpackt]. Früher waren hier noch mehr andere Oldtimer, das vermisse ich etwas. Tannkosh war mir gerade am Ende zu abenteuerlich, da gefällt es mir in diesem Rahmen besser.“

Klaus Gabor, Spotter: „Ich komme seit 25 Jahren etwa fünf bis sechs Mal im Jahr an diesen Platz, da hier einige seltene Flugzeuge stationiert sind, wie die T-6, Yak-18 und Yak-52. Ich schaue mir auch gerne die Trainingsflüge von Matthias Dolderer an. Durch die familiäre Atmosphäre komme ich an die Flugzeuge auch nah ran. Die Ausbeute war hier immer toll, von Flugzeugen von Red Bull über Experimentals bis zu Warbirds.“

Die Schüler des airberlin-Pilotenlehrgangs sind gleich mit mehreren Maschinen angereist: „Hierher zu kommen wird bei uns von Lehrgang zu Lehrgang vererbt. Wir vermissen Tannkosh schon, so gefällt es uns aber auch gut. Wir sind hier wegen der legendären Partys und das Ayinger ist auch nicht schlecht.“

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