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Airbus Helicopters

H160 gibt Debüt in Las Vegas

Zum ersten Mal zeigt Airbus Helicopters die neue H160 auf der Heli-Expo. Der zweite Prototyp geht anschließend aus US-Tour.

Während seiner Zeit in den USA wird der PT2 auch noch einige Versuche bei Hitze und in größerer Höhe durchführen, die für die Zulassung noch aussehen. Das OK der EASA wird für Juni 2019 angestrebt. Bis dahin stehen noch etwa 350 Flugstunden an.

Während die Test mit PT1, PT2 und dem bereits 40 Kilogramm leichteren und seriennäher ausgestatteten PT3 fortgesetzt werden hat in Marignane die Endmontage des ersten Vorserienhubschraubers PS2 begonnen. Er soll bis zum Herbst fertig sein.

Beim H160 wendet Airbus Helicopters erstmals strikt die neue Arbeitsverteilung zwischen den Werken an: Die Blätter kommen aus Le Bourget bei Paris, das Heck aus dem spanischen Albacete, der Rumpf aus Donauwörth und Getriebe und Avionikeinheit aus Marignane.

In Marignane hat die Endmontage der PS2 begonnen. Mit ihr wird die neue Linie geprüft (Foto: Airbus Helicopters).

In Südfrankreich steht auch die neu konzipierte Endmontagelinie, die fünf Stationen umfasst, wobei die Taktzeit im eingespielten Zustand jeweils acht Tage betragen soll. Die Zelle wird dabei in fünf Minuten auf einem Roboterfahrzeug von Station zu Station bewegt. Eine „zweite Etage“ erlaubt gleichzeitiges Arbeiten an verschiedenen Stellen.

Airbus Helicopters strebt beim H160 eine Durchlaufzeit von 24 Wochen an, gemessen ab der Festlegung der finalen Konfiguration durch den Kunden. Die Herstellung der schon umfangreich ausgerüsteten Hauptbaugruppen nimmt sechs bis 13 Wochen in Anspruch, die Endmontage ist mit sieben Wochen kalkuliert und für abschließende Arbeiten und Abnahmeflügen stehen vier Wochen zur Verfügung.

Die H160 wird mit drei Innenausstattungen für Rettungsflüge (EMS), den Personentransport (Offshore-Flüge) und VIP-Flüge angeboten. Auch Varianten für das Militär sind in Planung.

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