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BWLV-Jugend: "Kommunikation ist das Wichtigste."

BWLV-Jugend „Kommunikation ist das Wichtigste.“

Der Fachausschuss Jugend im Baden-Württembergischen Luftfahrtverband organisiert jedes Jahr eine Vielzahl von Veranstaltungen für Jugendliche in den Luftsportvereinen Baden-Württembergs. Tim Steiner und Lukas Schneider berichten über die Arbeit in dem Gremium in Zeiten von Corona und geben einen Ausblick für die 2022 anstehenden Herausforderungen.

Welchen Posten habt ihr in der Luftsportjugend und seit wann?

Tim: Seit der Landesjugendversammlung am 11. September dieses Jahres bin ich Landesjugendleiter und Referent für Jugendfragen im Fachausschuss.

Lukas: Ich bin seitdem stellvertretender Landesjugendleiter und für den Fachbereich Sport zuständig.

Welche Ämter hattet ihr vorher inne?

Tim: Wir sind beide seit 2016 Teil des Fachausschusses. Ab dem Gipfeltreffen 2019 war Lukas Bezirksjugendleiter im Bezirk Nordbaden und ich im Bereich Nordwürttemberg.

Lukas: Man kann sagen, dass wir ein eingespieltes Team sind. Wir freuen uns über anhaltend gute Zusammenarbeit im Fachausschuss.

Wie sah die Jugendarbeit in Corona-Zeiten aus? Was für Angebote, auch Online gab es und wie wurden sie angenommen?

Tim: Vor allem 2020 waren wir gezwungen, vieles relativ zeitnah abzusagen. Essenzielle Fortbildungen wie der Jugendleiterlehrgang fanden statt, mussten aber in den digitalen Raum ausweichen. Die Tagungen des Fachausschusses im Herbst und Frühjahr wurden ebenso online durchgeführt. Die größte Herausforderung dabei war, dass der persönliche Kontakt und Austausch nicht verloren geht.

Lukas: Die einzige Präsenzveranstaltung im Sommer 2020 war das 50. Jugendvergleichsfliegen in Leibertingen. 2021 hatten wir schon wieder mehr Möglichkeiten, wobei große Veranstaltungen wie das Landesjugendtreffen (LaJu) noch immer nicht möglich waren. Aber wir blicken auf ein erfolgreiches Streckenfluglager, das 51. Leibertinger JuFlie und eine kombinierte Veranstaltung aus Jugend-Fly-In und Landesjugendversammlung zurück. Außerdem steht vom 3. bis 5. Dezember noch das Gipfeltreffen auf dem Programm.

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Tim Steiner ist Landesjugendleiter im BWLV und Referent für Jugendfragen im Fachausschuss
Gab es durch die Pandemie grundlegende Änderungen, die bleiben?

Tim: Erstmal nicht. Wir wollen in erster Linie zurück zum Status vor der Pandemie und 2022 wieder zu einem "vollwertigen Jahr" machen. Online-Tools werden sicher erhalten bleiben, da sie die Möglichkeit bieten, aktuelle Anliegen spontan zu besprechen; das wussten wir aber schon vor Corona. Wir sind der Meinung, dass der persönliche Kontakt elementar ist um Netzwerke unter Luftsportlern schaffen und erhalten zu können.

Wie viele Mitglieder hat die Luftsportjugend im BWLV?

Lukas: Im Moment sind das ungefähr 2000, etwa jeder fünfte der im Verband gemeldeten Luftsportlerinnen und Luftsportler sind unter 25.

Wie schätzt ihr die Teilnahmebereitschaft der Jugendlichen an den Aktionen des Fachausschusses Jugend ein?

Lukas: Unsere Veranstaltungen sind sehr gut ausgelastet, für das Jahr 2021 sind wir sehr zufrieden. Generell sind wir von unserem Angebotsspektrum und unserem "Kalender" überzeugt und erhalten diesbezüglich vonseiten der Jugendlichen sehr positive Resonanz.

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Lukas Schneider ist stellvertretender Landesjugendleiter im BWLV und zuständig für den Fachbereich Sport.
Von der Luftsportjugend gab es bis dato jedes Jahr einen gut gefüllten "Terminkalender" aus Fluglagern, Fly-In, LaJu usw. Wird sich daran etwas ändern?

Tim: Wie gesagt, wir sind schon jetzt sehr breit aufgestellt, was Veranstaltungen angeht. Da ist zwischen Volleyballturnieren, Wettbewerben, Fluglagern, Lehrgängen und Fortbildungen für jeden etwas dabei. Ziel wird sein, diesen Status in 2022 wiederherzustellen. Veranstaltungen zu kürzen, steht nicht auf dem Plan. Lediglich die Jugend Air Games, die zuletzt 2018 stattfinden konnten, wird es aus organisatorischen Gründen erstmal nicht mehr geben.

Lukas: Wir sind stolz darauf, so viel anbieten zu können. Das macht den Fachausschuss Jugend im BWLV besonders.

Gibt es Baustellen in der Luftsportjugend, die ihr gern beheben wollt?

Tim: Mehr geht immer. Wir wollen mit den Jugendlichen zu kommunizieren. Angebote des Fachausschusses müssen in die Vereine zu den Jugendlichen hineingetragen werden. Größte Aufgabe ist es, die Kommunikation zu stärken. Dabei sehen wir die Jugendleiter als Draht zu den Jugendlichen, was den Jugendleiterlehrgang zu unserem effektivsten Instrument macht, die Leute mit ins Boot zu holen.

Lukas: Die Jugendleiter müssen für uns erreichbar bleiben, auch nach dem Lehrgang. Ziel ist es, ein Netzwerk zu schaffen, dass diese Erreichbarkeit sicherstellt, etwas wie ein Jugendleiterregister. Zudem wollen wir in den einschlägigen sozialen Netzwerken präsent bleiben. Und eigentlich müsste dem Vereinseintritt die Anmeldung zum Jugendfluglager beiliegen.

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