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Zulassung für 2017 geplant

Gulfstream G500 schließt Flattertests ab

Die Gulfstream G500 hat auf dem Weg zur Zulassung die Flattertests abgeschlossen. Währenddessen hat ein zweiter Prototyp die Klimatests absolviert.

Die Flugerprobung der Gulfstream G500 hat einen Meilenstein erreicht: Den Abschluss der Flattertests. Über 50 Flüge führte der Hersteller in dieser Phase nach eigenen Angaben durch. Diese Testreihe gilt als äußerst riskant, denn hier wird das Flugzeug bewusst über seine Höchstgeschwindigkeit gebracht. Auch dann dürfen die Tragflächen keine gefährlichen Schwingungen produzieren, die im schlimmsten Fall zum Auseinanderbrechen des Flugzeugs führen könnten.

Gulfstream erprobt die neue G500, die nicht mit der bisherigen G500 verwechselt werden darf, seit Mai 2015. Hierfür sind drei Testflugzeuge unterwegs, die bis heute auf 105 Flügen über 430 Flugstunden absolviert haben. In Kürze soll eine vierte Maschine zur Testflotte hinzustoßen. Neben den Flattertests wurden unter anderem auch schon Kälte- und Hitzeversuche durchgeführt. Die Zulassung für das neue Muster peilt Gulfstream für 2017 an, im darauf folgenden Jahr soll die G500 in Dienst gestellt werden.

Die neu entwickelte G500 kann bis zu 19 Passagiere über eine Entfernung von 9.000 Kilometern transportieren. Sie fliegt dabei bis zu 15.000 Meter hoch und kann den Passagieren dabei einen Luftdruck in der Kabine wie in 1.500 Metern bieten. Das Schwestermodell G600 für Ultralangstrecken soll 2019 zugelassen werden. 

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