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Netjets Europe

Ankunft der Challenger 350

Bombardier hat auf der EBACE offiziell die erste Challenger 350 an Netjets Europe übergeben. Der europäische Ableger des US-Fractional-Ownership-Anbieters will im Lauf des Jahres vier weitere Flugzeuge des Typs in die Flotte aufnehmen.

Netjets Europe hat das erste Flugzeug des Typs Challenger 350 erhalten. © Foto und Copyright: Netjets

Der in Lissabon in Portugal beheimatete Fractional-Ownership-Anbieter plant mit der Auslieferung von vier weiteren Exemplaren des neuen Bombardier-Typs bis Jahresende. Die Muttergesellschaft von Netjets Europe hat im Jahr 2012 75 Challenger 350 bestellt als Teil eines Auftrags über 275 Flugzeuge der Challenger-Reihe. Netjets in Nordamerika hat bisher elf Flugzeuges des Typs in Empfang genommen. Alle Netjets-Flugzeuge besitzen die spezielle "Signature"-Inneneinrichtung.

Die Cahllenger 350 ist eine Weiterentwicklung des Erfolgsmodells Challenger 300. Das neue Modell  besitzt neu konstruierte Tragflächen mit Winglets, die Spannweite beträgt 21 m und ist damit gut eineinhalb Meter größer als bei der Challenger 300. Dadurch fällt das MTOW um 1750 lbs (794 kg) höher aus und beträgt 40600 lbs (18415 kg). Dies ermöglicht der Neuen eine um 135 NM größere Reichweite, sie beträgt mit acht Passagieren 3200 NM. Auch bei der Zuladung bei vollen Tanks schneidet  die 350 besser ab: Sie kann dann noch 817 kg mitnehmen, bei der 300 sind es 454 kg.

Für den Vortrieb sorgen zwei HTF7350 von Honeywell mit je 7323 lbs (32,57 kN) Startleistung. Damit ist die Challenger 350 das steigfreudigste Modell in Bombardiers Business-Jet-Programm und hängt sogar den Learjet 60 ab. Der neue Super-Midsize-Jet kann in 18 Minuten auf 41000 Fuß Höhe sein. Die neue Challenger kostet zirka 25,9 Millionen Dollar, eine Million mehr als die bekannte Challenger 300.

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