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Bombardier baut den mobilen Kundendienst aus

Bombardier wird im zweiten Halbjahr eine Challenger 300 in Frankfurt stationieren, um im Bedarfsfall schnell Ersatzteile und Reparaturteams zum Business-Jet-Kunden zu bringen.

Bombardier betreibt in der Nähe von Frankfurt sein europäisches Haupt-Ersatzteillager. Die Challenger wird eingeführt, nachdem das North American Mobile Response Team seit 2014 mit einem in Chicago stationierten Learjet 45 gute Erfahrungen gemacht hat. Sie kann mit einer Reichweite von 5650 Kilometern auch Nordafrika, Russland und den Nahen Osten abdecken.

Im Bemühen, einen höheren Anteil an der Wartung der eigenen Flugzeuge zu erreichen hat Bombardier in den letzten Monaten auch mehrere weitere Lastwagen für Mobile Response Teams eingeführt, so dass sich die Zahl der Fahrzeuge weltweit auf 23 erhöht hat.

Das Unternehmen hat sechs neue Wartungsstationen in Europa hinzugefügt und Wartungskontrollzentren (MCCs) in Wichita, Kansas und Linz eingerichtet. Die neuen MCCs arbeiten mit dem Customer Response Center von Bombardier zusammen, um Kundenanfragen zu optimieren und den Wartungssupport so effizient wie möglich zu gestalten. In Linz hat Bombardier die EASA zertifizierte Maintenance Organisation AAS AirSupport GmbH übernommen, was den Aufbau des MCC wesentlich erleichterte.

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