in Kooperation mit

Trixy Aviation

Tragschrauber als Kameraplattform

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Trixy Aviation hat seinen Tragschrauber G 4-2 R mit einem Kamerasystem für professionelle TV-Produktionen ausgerüstet. Erste Einsätze hat das System bereits absolviert. Auch eine Variante für zivile und militärische Überwachungsaufgaben ist vorgesehen.

Der Tragschrauber als preiswerte Alternative zum Helikopter bei TV-Produktionen? Das geht, verspricht der österreichisch-slowenische Tragschrauber-Hersteller Trixy Aviation. In Kooperation mit weiteren Unternehmen wurde ein Trixy G 4-2 R mit einem entsprechenden Kamerasystem bestückt.

Die Initiative für das Projekt ging von der Kölner _wige Media AG aus. Das auf Sportproduktionen spezialisierte Medienunternehmen stellt die Kameras für den Tragschrauber. Filmotechnic, ein russisch-ukrainisches Spezialunternehmen, steuert den schwenkbaren Arm für die Kamera bei. Die Verbindung der Kamera zum Rumpf wurde von Trixy Aviation realisiert.

Die stabilisierte Kamera ermöglicht dank ihrer frei steuerbaren Aufhängung unterm Rumpf die Möglichkeit für 360-Grad-Schwenks – horizontal und vertikal. Geflogen wird der Tragschrauber von einer Zwei-Mann-Besatzung. Die maximale Abflugmasse des Tragschraubers beträgt abhängig von der Motorisierung mit 74 oder 96 kW jeweils 500 beziehungsweise 560 kg. Die Kameraausrüstung wiegt inklusive der Übertragungseinheit weniger als 30 kg.

Ein Video zeigt das System im Einsatz.

Premiere in Monaco

Das Fluggerät wird unter dem Namen _wigeEAGLECOPTER vermarktet. Es feierte im Oktober seine Premiere auf der Sportel in Monaco, einer internationalen Fachmesse für Sportproduktionen. Erste Produktionen für TV-Sender wurden bereits realisiert: Der modifizierte G 4-2 R filmte im Sommer über dem Lausitzring und über dem Slovakia Ring Autorennen der ADAC GT Masters.

Derzeit ist eine modifizierte Variante des Kamera-Tragschraubers in Arbeit. Mit einem verbesserten Schwenkarm sollen künftig auch höhere Fluggeschwindigkeiten möglich sein.

Auf der Milipol in Paris, einer Fachmesse für Sicherheitstechnik in Paris, zeigte Trixy Aviation zudem eine weitere Variante des Kameratragschraubers. TrixEye ermöglicht die Montage von alternativen Kamerasystemen. Denkbar sind etwa Überwachungsflüge für zivile und militärische Aufgaben. Außerdem könnte es TrixEye auch als eine mit Aramid-Fasern gepanzerte Version geben – das jedoch ist noch Zukunftsmusik, ein Prototyp wurde noch nicht gebaut.

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