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FK 131 Jungmann fliegt jetzt in Deutschland

FK 131 Jungmann fliegt jetzt in Deutschland

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Peter Funk hat’s geschafft: Rechtzeitig vor der AERO (24. bis 27. April) fliegt seine FK 131 Jungmann jetzt mit deutscher VVZ als UL. Am 14. April hob der Doppeldecker zum ersten Mal in Speyer ab.

Das tschechische Kennzeichen OK-RUD täuscht: Dezent unterm Leitwerk ist nämlich auch das deutsche Kennzeichen D-MRUD angebracht. Ein Indiz dafür, dass der 1:1-Nachbau der Bücker Bü 131A Jungmann auf dem Weg zur deutschen Musterzulassung als UL ist, betreut durchs Luftsportgeräte-Büro beim DAeC.

Entstanden ist das Projekt in Zusammenarbeit mit dem tschechischen Flugzeugbauer Podesva Air. Dort flog der Doppeldecker zum ersten Mal am 24. Oktober 2012. Peter Funk von B & F Technik aus Speyer hat die Berechnungen durchgeführt, in Tschechien wurde das Flugzeug gebaut. Basis sind die originalen Bücker-Pläne.

Geplant ist, die FK 131 Jungmann in einer auf zehn Exemplare limitierten Kleinserie aufzulegen, wahlweise als UL oder als Experimental mit 520 kg MTOW. Die Leermasse inklusive Rettungssystem und dem großvolumigen Flugmotor Walter Micron IIIC (59 kW/80 PS) liegt unterhalb  von 298 kg. Konzeptionell soll das Flugzeug möglichst dicht am Original von 1934 bleiben, das rund 50 kg schwerer war. Die Zelle der FK 131 ist auf die Forderungen für Kunstflug gemäß CS23 ausgelegt. Die Serie ist auf zehn Exemplare limitiert. Für 76.000 Euro werden die ersten drei Flugzeuge angeboten, die restlichen Jungmann kosten dann 80.000 Euro, jeweils zuzüglich Rettungssystem.

Peter Funk: „Nach den ersten 30 Minuten kann ich sagen, dass die Flugleistungen den Prospektwerten der A-Version von 1934 entsprechen. Am wichtigsten aber scheint mir das Handling und die Abstimmung des Flugzeugs. Wow! Wenn das schon 1934 Stand der Technik war – was ist dann in den letzten 70 Jahren noch wesentlich besser geworden?“

Auf der AERO ist das Flugzeug in Halle A5, Stand 227 zu sehen.

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