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EAA One Week Wonder

In einer Woche vom Bausatz zum fertigen Flugzeug

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Nach nur sieben Tagen Bauzeit soll der Bausatz einer CH 750 Cruzer am Sonntagnachmittag flugfertig sein. Die Erbauer sind Freiwillige, die den zweisitzigen Ganzmetall-Schulterdecker auf dem AirVenture vor den Augen der Öffentlichkeit montieren.

„Ein Jahr Vorbereitungszeit steckt in dem Projekt“, sagt Fred Keip, einer der vielen ehrenamtlichen Helfer, die das AirVenture erst möglich machen. Sein Job: Er erklärt den Besuchern, was beim so genannten EAA One Week Wonder vor sich geht. „Am Anfang war die Idee, auf dem AirVenture innerhalb von nur einer Woche ein Flugzeug zu bauen. Wir möchten damit beweisen, dass Flugzeugbau etwas ist, das jeder schaffen kann.“

Die Sponsoren ließen sich rasch für das Projekt begeistern. Zenith Aircraft hat den Bausatz einer CH 750 Cruzer gespendet. BRP Powertrain hat einen Rotax 912 iS Sport springen lassen. Dynon Avionics hat das Glascockpit geliefert.

Nun ist es Aufgabe der vielen freiwilligen Flugzeugbauer, all diese Teile bis Sonntagnachmittag zum großen Ganzen zu vereinen. Eine feste Mannschaft gibt es nicht. „Wir arbeiten täglich in zwei Schichten mit jeweils 20 Personen. Es kommen immer wieder neue Leute, abgesehen von unseren Teamleitern natürlich, die den Überblick über den Baufortschritt haben und die Neuen einweisen“, erklärt Fred. „Am Ende ist die CH 750 Cruzer das Werk von vielen Hundert Freiwilligen.“ Jeder einzelne von ihnen hat sich schon lange im Vorfeld registriert.

Bisher liegen die Arbeiten voll im Plan und die Chancen stehen gut, dass das Flugzeug am Sonntag zum Leben erwacht. Allerdings wird es vorerst am Boden bleiben. „Ein Erstflug vor so vielen Menschen wie hier auf dem AirVenture wäre keine gute Idee. Es genügt, wenn der Motor läuft und alle Systeme funktionieren. Gestartet wird erst nach einem sehr gründlichen Check.“

Ähnliche Projekte gab es bereits in der Vergangenheit. Natürlich ist auch diesmal eine Wiederholung nicht ausgeschlossen. Fred Kneip: „Nächstes Jahr schaffen wir es sicher nicht, aber vielleicht in zwei Jahren. Dann können wir ja auch mal ein anderes Flugzeug bauen.“

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