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CT Flugfläche 220 Vulkan

Vulkanforschung: Mit der CTSLt auf Flugfläche 220

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Uwe Post aus Kamen hat mit seiner Turbo-CT einen extremen Flug absolviert: Anfang Juni ging es im Dienste der Wissenschaft auf Flugfläche 220.

Hintergrund ist eine Kooperation von Flugschulinhaber und Flight-Design-Vertreter Uwe Post mit der Fachhochschule Düsseldorf zur Vermessung von Vulkanasche in der Atmosphäre. Im Falle eines Vulkanausbruchs soll seine ultraleichte CT als Messplattform zum Einsatz kommen – auch internationale Missionen sind vorgesehen. Im April 2010 etwa musste nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull die gewerbliche Luftfahrt in weiten Teilen Europas am Boden bleiben, da die Asche die Triebwerke hätte beschädigen können.

Der nun durchgeführte Flug diente dazu, die Leistungsfähigkeit eines modernen ULs unter Beweis zu stellen. Vorgesehen sind im Ernstfall Messflüge bis Flugfläche 200. Mit der erreichten Höhe wurde dieser Wert sogar um 2000 ft übertroffen.

40 Minuten dauerte der Aufstieg, nach weiteren 45 Minuten landete die CT wieder am Segelflugplatz Kamen-Heeren. Unter der Cowling der CTSLt arbeitet der turbogeladene Rotax 914 mit 85 kW (115 PS). Die beiden Insassen, Uwe Post und ein Vulkanologe der FH Düsseldorf, waren bei Außentemperaturen von -22 Grad Celsius dick vermummt. Auch Sauerstoff war an Bord. Die Besatzung war während des gesamten Flugs mit den Lotsen der DFS in Kontakt.

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