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Oldtimer-Treffen in Bad Berka

Seit 17 Jahren wird jetzt das Kleine Segelflugzeug-Oldtimer-Treffen veranstaltet. In diesem Jahr fanden sich dazu in Bad Berka 30 Piloten mit 19 Segelflugzeugen aus ganz Deutschland ein.

Das diesmal vom Fliegerclub Bad Berka-Weimar organisierte Treffen hat sich auf die Fahne geschrieben, zu moderaten Kosten und ohne großen Auf-wand für den Veranstalter, das gemeinsame Kennenlernen eines neuen Fluggebietes und zugleich viel Spaß zu ermöglichen.

Die finanziellen Prämissen haben sich seit Jahren kaum verändert: Jeder Pilot entrichtet die einmalige Organisationsgebühr von 15 Euro; die Hangarierung ist ebenso wie das Camping kostenfrei. Der Start an der Winde kostet fünf Euro und der F-Schlepp richtet sich nach dem aktuelle Kraftstoffpreis.

Concours d’Elegance
Zur Tradition geworden ist die Wahl der drei schönsten Oldtimer-Segelflugzeuge durch die Piloten, Helfer und Zuschauer – der Concours d’Elegance. Doch landeten diesmal nicht Oldtimer-Schätze wie das Grunau Baby IIB (Baujahr 1944) von Sven Brandhorst, die EoN Olympia Mk. II (1947) aus Dänemark, die Hütter H 30 (1962) von Fritz Hörsch aus Ulm oder der FES 530/II Lehrmeister (1959) aus Pirna auf den ersten Plätzen. Den Schönheitswett-bewerb entschied das an Alter jüngste Fluggerät für sich, der SG 38A von Claus Bolze-Ludwig aus Gardelegen, vor einer K 7 Rhönadler, einem 1961 gebauten und wunderschön restaurierten „Fliegenden Denkmal“ von Joachim und Hubert Maleschka aus Eisenhüttenstadt, sowie einem Bergfalke III Cabrio (Baujahr 1964) von Uwe Berndt aus Göpfersdorf.

Idee kam auf der Kuppe
Der Funke für den Bau des SG 38 zündete 2005 während eines Fliegertreffens auf der Wasserkuppe in der Rhön. Dort hatten sich viele Schulgleiter und ihre kleineren Varianten als Modell eingefunden. Für Claus, der mit einem eigenen Modell dabei war, war das geradezu eine Offenbarung, denn seine Liebe zum SG 38, das erste Gleitflugzeug, das er in seinem Leben zu Gesicht bekam, hatte er bereits 1954 auf einem Volksfest entdeckt und später auch fliegen sehen.
Allein die Vorbereitungsarbeiten für den Bau nahmen drei Jahre in Anspruch. „Es war ein schwieriger Weg, alle Unterla-gen zusammen zu tragen, die Genehmigungen zu bekommen und das passende Material zu beschaffen“, so Claus.
Die reine Bauzeit betrug schließlich 3000 Stunden innerhalb von 24 Monaten – allein sowie nach Feierabend.

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