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Joachim-Küttner-Preis

2500 Kilometer im Geradeausflug

Zur Konferenz der OSTIV während der Segelflug-Weltmeisterschaften Ende Juli/Anfang August in Leszno, Polen, erinnert die Technisch Wissenschaftliche Organisation des Segelflugs an ihren Award für eine herausragende Leistung, der mit 10.000 US-Dollar dotiert ist.: den Joachim-Küttner-Preis.

Trophäe und Preis gehen an den Piloten, dem als erster im reinen Segelflug eine freie Strecke im Geradeausflug über 2500 Kilometer gelingt. Die OSTIV hat den Preis ausgesetzt in Erinnernung an Dr. Joachim Küttner, der sich als Meteorologe, NASA-Wissenschaftler und Weltrekordpilot einen großen Namen gemacht hat, und bereits einen hochdotierten Preis für den ersten Streckensegelflug über 2000 Kilometer ausgelobt hatte. Den Preis hat Klaus Ohlmann mit einem Flug in Argentinien gewonnen.

Inzwischen sind mit einem modernen Segelflugzeug allein in Hangwind-, Wellenaufwinden und aufgereihter Thermik auch 2500 Kilometer möglich, sagt die OSTIV, und möchte mit dem Joachim-Küttner-Preis dazu anregen, dass diese Herausforderung angegangen wird. Um Trophäe und Preis kann sich jeder Segelflieger bemühen. Für die Beurkundung der Flüge gelten die FAI-Regeln.

Positiver Nebeneffekt der so angeregten Streckenflüge wird die systematische Erkundung und Nutzung von Wellenaufwinden sein. Es werden auch Erkenntnisse zum Fliegen in großen Höhen erwartet und nicht zuletzt solche zu den Luftströmungen in großer Höhe über komplexem Terrain.

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