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72. Deutscher Segelfliegertag

Im schlanken Format

Rund 1000 Besucher wurden am ersten Novemberwochenende in Hagen beim 72. Deutschen Segelfliegertag gezählt. Ohne Gäste aus Politik und ohne Festansprache blieb man ganz unter sich.

Einen Lichtblick bot der gastgebende Aero Club Hagen selbst. Unter dem Titel „Ein Luftsportverein ohne Nachwuchssorgen“ zeigte er, dass es mit den Mitgliederzahlen im Segelflug und den Vereinen nicht zwangsweise bergab gehen muss. Mit dem Einmarsch von mehr als 30 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die dann die Rampe des großen Vortragssaals ausfüllten, gelang gleich ein eindrucksvoller Auftakt.

Im vergangenen Jahre hatte der Aero Club Hagen 41 Flugschüler in der Ausbildung. Sie absolvierten mehr als 2300 Starts. Und auch im Streckenflug war man aktiv. Auf den ersten Platz bei der OLC Braasch Junior Challenge 2013 innerhalb Nordrhein-Westfalens ist man besonders stolz.
Richtig ins Schwarze traf auch Diplom-Meteorologe Bernd Fischer mit seinem Vortrag „Wetter der Extreme“. Er trug in einem bis auf den letzten Platz besetzten Saal vor.

Ansonsten verteilten sich die Besucher des Segelfliegertages am Vortragsnachmittag auf den Ausstellungsbereich und die parallel laufenden Vorträge mit Berichten zu Welt- und Europameisterschaften, Fragen der neuen europäischen Lizenzen und Werner Scholz‘ Informationen aus dem Bereich EASA-Technik.

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