25.07.2014
aerokurier

Praxis VerstellpropellerImmer die richtige Drehzahl

Ein Flugzeug mit Verstellpropeller stellt für viele Piloten mit wenig Erfahrung eine Herausforderung dar. Unnötige Arbeit oder nützliches Tool? Was uns beim Umstieg erwartet.

Für viele PPL-Piloten, die ihren fliegerischen Horizont erweitern wollen oder die in Richtung High-Performance Aircraft schielen, ist der nächste Schritt der Umstieg auf ein Flugzeug mit Verstellpropeller. Dieser ermöglicht es uns, bei jeder Geschwindigkeit die Motorleistung optimal in Vortrieb umzusetzen.

Ohne jetzt zu sehr auf die technischen Hintergründe einzugehen, schauen wir uns doch mal am Beispiel eines hydraulischen Constant-Speed-Propellers an, was uns beim Umstieg erwartet. Die Unterschiede beginnen bereits beim Außencheck. Hier sollten wir den Propeller etwas genauer unter die Lupe nehmen. Ein Bewegen der Blätter am Blattende zeigt, wie viel Blattspiel vorhanden ist. Grundsätzlich dürfen die Blätter immer ein gewisses Spiel aufweisen, da sie sich beim Betrieb aufgrund der Fliehkraft in ihrer Endposition fixieren. Wie viel Spiel vorhanden sein darf und in welche Richtung, entnehmen wir dem Propeller-Handbuch.

Die Propellernarbe sollte öl- und fettfrei sein. Ein neuer oder frisch überholter Propeller hinterlässt zu Beginn seines Lebens immer ein paar Ölstreifen entlang der Blätter. Dieses ist aber normal und lässt mit der Zeit nach. Und auch nach einer normalen Kontrolle, wenn der Propeller frisch abgeschmiert wurde, schwitzt das Fett etwas aus und hinterlässt ein paar Spuren. Die obligatorische Untersuchung der Blätter auf Beschädigung ist natürlich die gleiche wie bei einem Festpropeller.


WEITER ZU SEITE 2: Einstellung der Motorleistung mit dem Ladedruck

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