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Wegen versuchten Mordes

Neun Jahre Haft für Flugschüler

Ein 52-jähriger Flugschüler muss für neun Jahre ins Gefängnis. Er wurde vom Landgericht Frankfurt (Oder) des versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und Angriff auf den Luftverkehr für schuldig erklärt, berichten mehrere Medien unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Er wollte sich auf einem Übungsflug umbringen und seinen Fluglehrer mit in den Tod reißen.

Am 21. Juni 2013 startete die Cessna 172N vom Flugplatz Strausberg, 40 km von Berlin entfernt, zur zweiten Flugstunde des damals 51-Jährigen. In 5000 ft Höhe nahm er einen Stein und fing an, auf den 73-jährigen Fluglehrer  einzuschlagen, griff ins Steuer und wollte das Flugzeug zum Abstürzen bringen. Trotz der schweren Verletzungen gelang es dem früheren Offizier der DDR-Luftstreitkräfte, eine Notlandung einzuleiten und am Oderbruch, in der Nähe der polnischen Grenze, auf einem Feld zu landen. Beide Insassen des Viersitzers wurden schwer verletzt. Nach der Landung floh der Schüler, wurde aber nach ein paar Stunden von der Polizei gefasst. Vor Gericht sagte dieser aus, er habe sich gegen sexuelle Belästigung des Lehrers wehren wollen.

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