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Tannkosh 2013: Die Looping Battle

Tannkosh 2013: Hochspannung beim Looping Battle

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Die Gewitterwolken waren harmlos vorbeigezogen, als sich Rainer Wilke und Matthias Dolderer zu einer Premiere aufmachten. Die beiden Piloten der Flying Bulls wollten herausfinden, wer mehr Loopings in drei Minuten schafft: das agile Aerobatikflugzeug Edge 540 oder der Helikopter BO 105. Es wurde spannend!

19 Uhr auf dem Flugplatz Tannheim. Herausforderer Rainer Wilke, ehemaliger Heeresflieger, und einer der ganz wenigen Piloten weltweit, der ein Kunstflugrating mit Lehrerlizenz auf der BO 105 hat, macht den Anfang. Mit der BO 105 der Flying Bulls steigt er auf 400 Fuß über Grund östlich des Platzes. Und dann zählt die Zeit: drei Minuten. Start aus dem Horizontalflug. So lauten die Bedingungen. Das ganze war übrigens eine Idee von Rainer Wilke, der immer schon mal herausfinden wollte, wer den "bessseren Dreh" raus hat, das Kunstflugzeug oder der Helikopter, bei dem der Schwung die halbe Miete fürs Gelingen ist, während  die Egde dosiert mit Power geflogen werden muss.

Unten zählen die begeisterten Zuschauer lautstark mit. Nach zwei Minuten hat Wilke zwölf lupenreine Loopings geschafft. Noch eine Minute. Der Helikopter entfernt sich gen Westen vom Platz, konstant weitere drehend. Als die drei Minuten runtergezählt sind, sind es exakt 18 Umdrehungen. Gute Vorlage. Der  Sprecher kommentiert: "Und nun ist der Helikopter im Endteil von Biberach". Viel Beifall für den Piloten. Rainer landet, während sich Matthias schon in der Luft befindet.

Er geht auf sichere Höhe, beginnt östlich der Schwelle 27. Die agile Edge dreht. Alle zählen wieder mit. Nach 1:43 Minuten ist er bei elf Umdrehungen, es scheint, als würde er mehr schaffen. Beim Einleiten des 18. Looping hat er noch fünf Sekunden. Das reicht zum Remis. Ein gutes Ergebnis, meinen beide Piloten.

Nach der Landung werden Fanpakete für den neuen Disney-Animationsfilm "Planes" verlost, bei dem Matthias eine der deutschen Synchronstimmen spricht.

Bei den Wetten unter den Besuchern haben übrigens mehr auf den Helikopter als Sieger gesetzt als auf das Kunstflugzeug. Da beide Piloten die gleiche Anzahl Loopings geschafft haben, nehmen alle Wetteingaben an der Verlosung zugunsten eines Kindergartens teil.

Matthias kommentiert das Ereignis: "Das war doch ne coole Nummer! Ich habe wirklich alles gegeben. Aber das Ergebnis zeigt auch, dass der Helikopter dem Flugzeug eben in nichts nachsteht."

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