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Pläne der Björn-Steiger-Stiftung

Neueinstieg in die Luftrettung?

Nach dem Unfalltod ihres Sohnes im Jahr 1969 gründeten Uta und Siegfred Steiger eine Stiftung, mit dem Ziel, schnelle ärtzliche Hilfe zum Unfallort zu bringen.Daraus entstand die heutige DRF Luftrettung. Neuen Zeitungsberichten zufolge soll die Björn-Steiger-Stiftung nun selbst anstreben, in den deutschen Markt der Luftrettung einzusteigen, in Konkurrenz zu DRF und ADAC-Luftrettung.

Vor mehr als 45 Jahren, am 3. Mai 1969, war der neunjährige Sohn (Björn) von Uta und Siegfried Steiger auf dem Heimweg in Winnenden in Baden Württemberg, von einem Auto erfasst worden. Es hatte mehr als eine Stunde gedauert, bis ein Krankenwagen vor Ort war. Der Junge starb - jedoch nicht an seinen Verletzungen sondern am Schock. Das Ehepaar Steiger gründete noch im selben Jahr eine Stiftung (die Björn-Steiger-Stiftung) als gemeinnützigen Verein, um die Notfallhilfe anzuregen und die Abläufe bei Rettungseinsätzen zu beschleunigen. Bis dahin gab es weder Notarztfahrzeuge, noch standardisierte Luftrettung mit Helikoptern, ganz zu schweigen von Notrufsäulen. Diese wurden erst durch die Stiftung implementiert, ebnso wie die einheitlichen Notrufnummern in Deutschland. 

Im Jahr 1972 gab es Baden-Württemberg den ersten Rettungshubschraubereinsatz und im selben Jahr wurde die Deutsche Rettungsflugwacht e. V. gegründet, aus der die heutige DRF Luftrettung hervorgeht. Nach der ADAC-Luftrettung ist die inzwischen am Flughafen Baden-Baden beheimatete Organisation (Heimatbasis war Filderstadt) die zweitgrößte in Deutschland. Von 75 Luftrettungsstationen betreibt die DRF Luftrettung 28; sie ist auch die erste Luftrettungsorganisation weltweit, die den neuen Helikopter EC145T2 einsetzt.

Nun strebt auch die Björn-Steiger-Stiftung an, wieder in die aktive Luftrettung zurückzukehren und in Konkurrenz zu DRF Luftrettung und ADAC-Luftrettung zu treten. Mit einer eigenen Flotte an Helikoptern und Flugzeugen wolle sich die Stiftung an öffentlichen Ausschreibungen für neue Rettungsstationen beteiligen, heißt es aus Stuttgart. Konkrete Pläne sollen bis zum Jahresende umgesetzt werden.

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