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Hangelar ist wieder messfreie Zone

Flugplatzgesellschaft und Lasergerät-Hersteller einigten sich

Die Platzrunde in Bonn/Hangelar ist wieder das, was sie mal war: eine echte Platzrunde. Im Streit um Fluglärm und das eingesetzte inkompatible Laser-Fernglas aus der Schweiz einigten sich die Fluplatzgesellschaft und der Gerätehersteller.

Es hatte für sehr viel Unruhe gesorgt und war auch mit verantwortlich dafür, dass viele Piloten Bonn/Hangelar mit einem großen Bogen umflogen haben: das Laser-Fernglas aus der Schweiz, mit dem wochenlang die exakte Einhaltung der Platzrunde am Verkehrslandeplatz Bonn/Hangelar gemessen und überprüft worden war. Auf Druck der Lärmgegner hatte die Flughafengesellschaft das 20 000 Euro teure Messgerät auf eigene Kosten angeschafft, um damit auch deutlich zu machen, dass die Platzrunde von den Piloten in aller Regel auch eingehalten wird.

Bald nach dem Einsatz des Laser-Fernglases im Jahr 2012 hatte sich aber herausgestellt, dass die Messungen ungenau waren und das Gerät nicht mit den GPS-Daten kompatibel war. Alle ermittelten Werte waren damit unbrauchbar.

Die Flugplatzgesellschaft kann nun das Laser-Fernglas, also die Hardware, an den Hersteller zurückgeben und erhält einen Großteil der Anschaffungskosten zurück. Diese decken aber nicht die Gesamtkosten für die Einsätze, inklusive des Personaleinsatzes und der aufwendigen Mitarbeiterschulungen, die laut Flugplatzgesellschaft zusätzlich mehr als 12 000 Euro ausmachten.

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