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Gutes Flugwetter und viel Fachliches

Helidays 2014 in Kelheim

Zum Mekka für Helikopterpiloten entwickelt sich die Stadt Kelheim. Am 17. und 18. Mai trafen sich dort bei exzellentem Flugwetter wieder die Helikopterenthusiasten zum Austausch von Erfahrungen und Informationen rund um den Drehflügler.

Die Stadt Kelheim, auf einer Insel zwischen der Donau und der Altmühl (Main-Donau-Kanal) gelegen, war am 17. und 18. Mai wieder Gastgeber der Helidays. Hier treffen sich seit einigen Jahren Helikopterenthusiasten aus allen Teilen Deutschlands sowie aus den angrenzenden Nachbarländern Österreich und Schweiz. Partnerstadt der Helidays ist Gmunden am Traunsee, Ausrichter des österreichischen Pendants zu den bayerischen Helidays.

Rund 20 Helikopter, von zweisitzigen Mustern wie R22 oder Schweizer 300, über die R44, MD500, Aloutette II oder Bell 206 bis hin zur EC120, waren in Kerhlheim vertreten. Für das eigens für die Helidays präparierte Außengelände, eine Landewiese in Sichtweite zur klassizistischen Befreiungshalle auf dem Michaelsbergelände, gab es für angemeldete Teilnehmer eine Außenstart- und Landegenehmigung mit eigener Frequenz und Pflichtmeldepunkten. Ein Großteil der mehr als 100 Gäste war auf dem Landweg nach Kelheim gereist.

Bayerisch zünftig wurde der Abend verbracht. In einem Tradtionsbrauhaus spielten die Original Old Perlacher Roof Stompers unter der Leitung von Dr. Fritz Renner Classic Dixieland. Der Arzt aus München ist schon seit Jahren eine feste größe in der drehflüglerszene. Er ist Teilnehmer bei deutschen meisterschaften und weltmeisterschaften und fliegt auf der Schweizer 300 gemeinsam mit seinem Sohn Jens als Copilot. Der pilotiert hauptberuflich Ambulanzflugzeuge.

Der Mensch im Fokus der Sicherheit

Rund 20 Helikopter, von der zweisitzigen R22 bis zum Turbinenmuster EC120, belebten am dritten Maiwochenende die Helidays in Kehlheim. Foto und Copyright: Bettina Schleidt

Um Information und Kommunikation von und für Hubschraubrpiloten ging es in den Fachvorträgen am Sonntag. "Das Undenkbare denken" hieß der Vortrag aus dem Bereich Human Factors von Thomas Fakoussa, Fluglehrer und Dozent der Luftfahrt Akademie Berlin.

Alexander Steffen, Fluglehrer, Einsatzpilot bei der Bundespolizei und Sachverständiger beim LBA, beschäftigte sich in seinem Vortrag mit dem Thema Sicherheit für Helikopetrpiloten. "Denke immer an das Undenkbare" war sein Tagesmotto und dabei stellte er das von ihm entwickelte interaktive Online-Lernprogramm "ProPilots" vor, mit dem sich sowohl Profis als auch Privatpiloten und Flugschüler auf kritische Situationen individuell vorbereiten können. Die dazu gehörenden Darstellungen sind von bester Wiedergabequalität und werden aus der Perspektive des jeweils betroffenen Piloten gezeigt. (Lesen Sie mehr zu ProPilot in der Juli-Ausgabe des aerokurier.)

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