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Gute Nachrichten vor Weihnachten

EASA zieht umstrittene TBO-Regelung zurück

Flugzeughalter können aufatmen: Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat bei den umstrittenen neuen Regeln für Überholungsintervalle eine Kehrtwende gemacht. Kurz vor Weihnachten hat sie die Decision ED 2013/025/R zurückgezogen.

Dieses Papier hätte bedeutet, dass die seitens der Hersteller empfohlenen Überholungsintervalle (TBO) in vielen Fällen verbindlich geworden wären - zum Beispiel dann, wenn ein Flugzeug gewerblich, in der Anfängerschulung oder im IFR-Betrieb eingesetzt wird. Auch wären die Anforderungen an Betriebe, die die Betriebszeit von Komponenten verlängern dürfen, verschärft worden. Lediglich für nicht gewerblich betriebene ELA-1-Flugzeuge bis 1200 kg MTOW hätte sich nichts verändert (siehe aerokurier 1/2014).

Die EASA ist im Kölntriangle zu Hause. Foto und Copyright: Holland-Moritz

Ein solches Szenario ist nun vom Tisch. In Deutschland darf bis auf Weiteres wie bisher verfahren werden, wonach TBO-Intervalle weiterhin einen empfehlenden Charakter haben. Rechtliche Grundlage sind NfL II-70/99 und NfL II-95/00.

Dieser Entscheidung sind Treffen zwischen Vertretern der AOPA, des DAeC, des BBAL (Bundesverband der Betriebe der Allgemeinen Luftfahrt) und der EASA vorausgegangen. Nächstes Jahr werden Verbände und nationale Behörden dann mit der EASA über eine Neuregelung beraten.

Hier geht es zur Publikation der EASA.

Stellungnahme des LBA

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