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EAA AirVenture 2014 in Oshkosh

Impressionen vom ersten Oshkosh-Tag

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Der erste Tag des EAA AirVenture 2014 ist beendet. Traditionell werden an diesem Tag viele Neuheiten vorgestellt, doch auch die Airshow kann sich schon sehen lassen.

Es ist wieder Oshkosh-Zeit! Bereits der erste Tag des EAA AirVenture 2014 hat den Ruf des Treffens als größte Airshow der Welt eindrucksvoll bestätigt. Die (Flugzeug-) parkplätze, die am Sonntag noch nicht ganz voll waren, haben sich im Laufe des Montags schnell gefüllt. Die Hersteller von Flugzeugen und von Zubehör haben einige Neuheiten und Aktualisierungen bekanntgegeben, und die Airshow-Performer haben schon am ersten Tag gezeigt, was sie können.

Aber die Probleme der General Aviation gehen auch an der größten Airshow der Welt, zu der im Laufe der Woche rund 10.000 Flugzeuge und rund eine halbe Million Besucher erwartet werden, nicht spurlos vorbei. Der ehemalige Cessna-Präsident und heutige Vorsitzender EAA, Jack Pelton, sagte auf der Eröffnungspressekonferenz, es sei nicht das vordergründige Ziel der EAA, das Treffen wieder wachsen zu lassen, sondern vielmehr, die aktuelle Situation zu stabilisieren. An den drei letzten Tagen des EAA AirVenture wird das USAF Demonstration Team, die USAF Thunderbirds, auftreten. Jack Pelton erwartet durch diese Auftritte einen Zuwachs bei den Zuschauerzahlen. "Damit können wir wieder mehr Menschen die Luftfahrt näherbringen", sagte er. Ansonsten ist in diesem Jahr die Präsenz von Militärflugzeugen sehr klein. Außer den F-16 der Thunderbirds gibt es nur noch ein Kipprotorflügler MV-22 der US Marines zu sehen. Die Haushaltssituation der Vereinigten Staaten hat die Teilnahme von Luftfahrzeugen der Streitkräfte an öffentlichen Veranstaltungen auch in diesem Jahr arg zusammenschrumpfen lassen. 

Dafür stehen Homebuilts, Warbirds und andere Flugzeuge aus der Allgemeinen Luftfahrt in diesem Jahr wieder stärker im Fokus des EAA AirVentures.

Die EAA gedenkt in diesem Jahr an Paul H. Poberezny, den Gründer der Experimental Aircraft Association, der im vergangenen August im Alter von 93 Jahren gestorben war. In Abstimmung mit der Familie wolle man auf dem AirVenture in diesem Jahr Paul und seine Verdienste um die Allgemeine Luftfahrt feiern, so Jack Pelton. Die Familie hatte es ausdrücklich gewünscht, dass man das EAA AirVenture nicht zu einer Trauerveranstaltung für Paul umwidme, sondern dass man ihn feiere. Schließlich sei das von ihm ins Leben gerufene Treffen in Oshkosh auch so etwas wie eine Familienangelegenheit für ihn gewesen.

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