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DRF Luftrettung zieht Halbjahresbilanz

DRF Luftrettung zieht Halbjahresbilanz

Im ersten Halbjahr 2013 wurden die rot-weißen Helikopter der DRF Luftrettung 17258 mal zur Hilfe gerufen.

Die schnelle Hilfe mit dem Helikopter, der in den meisten Fällen den Notarzt auf dem direkten und kürzesten Weg zum Patienten bringt, ist ein fester Bestandteil der Notfallversorgung in Deutschland. Dabei standen in der jüngeren Vergangeheit immer internistische und neurologische Notfälle, wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle, ganz oben bei den Alarmierungen. Verkehrsunfälle sind generell nicht mehr das Haupteinsatzfeld der Rettungshelikopter, obwohl dieser Bereich die höchste Aufmerksamkeit in der Bevölkerung erfährt, denn ein Unfall kann jeden treffen. Zudem hat jeder hat das Recht auf den Transport per Helikopter, sofern dies medizinisch indiziert ist. Besonders in ländlichen Gegenden ohne Krankenhäuser mit entsprechender Spezialisierung ist der Helikopter das ideale Transportmittel, weil der Faktor Zeit zwischen Unfall/Erkrankung und der adäquaten medizinischen Versorgung entscheidend für den Heilungsprozess sein kann. 

Von den insgesamt 17258 Alarmierungen der Helikopter der DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2013 ging es 13117 mal um Notfälle, und 4141 mal um Patienten, die zu lebensrettenden Operationen oder Spezialtherapien von Klinik zu Klinik befördert wurden (Interhospitaltransfer).

Bei den Primäreinsätzen lag der Christoph-Standort in Halle/Saale mit 848 Einsatzflügen an der Spitze der Halbjahresbilanz, gefolgt von Bad Saarow (Brandenburg) mit 806 Flügen und Nürnberg mit 802 Flügen. Der DRF-Helikopter in Halle ist rund um die Uhr einsatzbereit; die Piloten der 24-Stunden-Stationen sind auf Nachtsichtbrillen (NVG) geschult.

Die DRF Luftrettung, die 1973, vor 40 Jahren, bei Stuttgart ihren ersten Einsatz flog (Alouette III/Verkehrsunfall), betreibt 28 Luftrettungsstationen in Deutschland, acht Stationen können rund um die Uhr auch nächtliche Einsätze fliegen. Zum Einsatz kommen hier die Muster EC135, EC145/BK 117 und Bell 412. Außerdem werden zwei Stationen in Österreich und eine Station in Dänemark betreut. Weltweit führt die DRF Luftrettung Repatriierungsflüge mit ihren Ambulanzjets vom Typ Learjet 45 durch. 

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