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Bristol 171 Sycamore für Flying Bulls

Sycamore bereichert Hangar-8 der Flying Bulls

Auf der Suche nach einzigartigen Schätzen der Luftfahrt-Historie sind die Flying Bulls erneut fündig geworden. Seit neuestem bereichert eine Bristol 171 Sycamore die Sammlung im Hangar-8 in Salzburg.

Der fünfsitzige Hubschrauber ist laut Flying Bulls die einzige Sycamore weltweit, die noch flugfähig ist. Sie stammt aus dem Jahr 1957 und flog bis 1969 bei der Bundeswehr. Zuletzt war sie im Besitz eines schweizerischen Weingutbesitzers, der über die Jahre auch einen erheblichen Bestand an Ersatzteilen zusammengetragen hatte.

Die drei Hauptrotorblätter sind aus Ahornholz und zur Hangarierung  nach hinten klappbar. Als Antrieb dient ein waagerecht liegend eingebauter Alvis-Leonides-Neun-Zylinder-Sternmotor mit 550 PS. Nach Konstruktionsplänen des aus Österreich stammenden Raoul Hafner wurde die Bristol 171 Ende des Zweiten Weltkriegs in England entwickelt. Als Fünfsitzer flog sie 1949 zum ersten Mal. Die Sycamore gilt mit ihrem großen Rotorkreis (14,80 m) als nicht einfach zu fliegender Hubschrauber.

Für Blacky Schwarz, Chefpilot der Flying Bulls, ist das eine fliegerische Herausforderung. Er musste sich vor dem ersten Flug Anfang Juli in Salzburg ganz allein mit der sehr eigenwilligen Charakteristik des Hubschraubers vertraut machen. Es gibt keinen lizensierten Sycamore-Piloten mehr, der ihm als Einweiser hätte zur Seite stehen können.

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