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Bonn/Hangelar dreht an der Gebührenschraube

Bis zu 20 Prozent mehr

Am Flugplatz Bonn/Hangelar (EDKB) wird das Landen ab dem 1. Juli 2014 teurer. Piloten von schwerem Gerät müssen bis zu 20 Prozent mehr zahlen.

Die Flugplatzgesellschaft begründet die Erhöhung mit gestiegenen Personal- und Betriebskosten. Die Anpassung erfolgte nicht linear für alle Flugzeugtypen, sondern differenziert nach Gewicht. Ziel der Veränderung sei es auch gewesen, „die Wettbewerbssituation der heimischen Flugschulen nicht wesentlich zu belasten“.

Flugzeuge bis 1200 kg MTOW zahlen zehn Prozent mehr. Von 1200 bis 2000 kg MTOW kostet es künftig 15 Prozent mehr. Die Gruppen von 2000 bis 5700 kg MTOW erfuhren eine 20-prozentige Erhöhung. Für Hubschrauber erfolgte eine Änderung der Gruppeneinstufung von 150 auf 180 Prozent, zuzüglich der gewichtsabhängigen Änderung. Basis ist der Tarif für laute Motorflugzeuge. Übungsflüge im Norden des Platzes bleiben in der bisherigen Einstufung.

Die Flugplatzgesellschaft rechtfertigt den Schritt wie folgt: „Uns ist bewusst, dass diese Änderungen für einzelne Flugzeugtypen – insbesondere schnelle Geschäftsreiseflugzeuge und Hubschrauber – recht drastisch ausfällt. Gemessen an den Gesamtkosten einer Flugstunde fällt die Anpassung jedoch kaum ins Gewicht.“

Die neue Gebührenordnung hat die Betreibergesellschaft auf ihrer Website veröffentlicht.

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