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Bilanz 2013 der DRF Luftrettung

34832 Einsätze für rot-weiße Luftretter

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Im Durchschnitt starten die Helikopter der DRF Lufrettung täglich zu 95 Einsätzen. Für die Bilanz des zurückliegenden Jahres bedeutet dies: 34832 mal kamen DFR-Helikopter bundesweit zum Einsatz.

In der Einsatzstatistik der DRF Luftrettung rangiert Baden-Württemberg auf dem ersten Platz mit 8815 Einsätzen, gefolgt von Bayern (6099 Einsätze) und Thüringen (3610 Einsätze). An 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark (ab 2014 wird die Station von einem dänischen Auftragnehmer betreut) leisteten die Helikopter und ihre Besatzungen Dienst in der Notfallrettung (bei Primär- und Sekundäreinsätzen) sowie beim Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken. An acht Stationen erfolgten die Einsätze rund um die Uhr, hier nutzen die Piloten Nachtsichtgeräte (NVG), auf deren Verwendung sie speziell geschult sind.

Die Station mit den meisten Alarmierungen war Nürnberg mit 1496 Primärflügen und 29 Intensivtransporten. Rang zwei belegte Karlsruhe (1403 + 114 Flüge). Auf dem dritten Platz lag Bad Saarow (1466 + 48). Die Ambulanzjets (4 Learjet 35A und 3 Learjet 45), die an den Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden und Luxemburg stationiert sind, flogen 677 Einsätze in 94 Ländern.  

Im Jahr 2013 machten Freizeit-, Arbeits- und Verkehrsunfälle wieder ein Drittel aller Helikoptereinsätze aus. Rund zehn Prozent aller Alarmierungen erfolgten nach Herzinfarkten oder Schlaganfällen. Bei diesen Krankheitsbildern spielt der Faktor Zeit die alles entscheidene Rolle. 24 Prozent aller DRF-Flüge erfolgten 2013 im Interhospitaltransfer, in der Verlegung von Intensivpatienten von einer Klinik in eine höher qualifizierte Fachklinik. Insbesondere als Folge der bundesweiten Spezialsierung von Kliniken auf bestimmte Krankheitsbilder, wird der Weg eines Patienten in die geeignete Klinik immer weiter. Da ist der Helikopter in den meisten Fällen das geeignetste Transportmittel.

An Bord der gemeinsam im Pool betriebenen Ambulanzflugzeuge von DRF Luftrettung und LAA (Luxembourg Air Ambulance) wurden im vergangenen Jahr 677 Patien in ihre Heimatländer transportiert; sie waren im Ausland erkrankt oder hatten dort einen Unfall erlitten.  

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