06.09.2018
aerokurier

Junge Crew aus Indien auf helfender MissionWeltumrundung mit Frauenpower

Zwei junge Pilotinnen aus Indien haben sich mit einer ultraleichten Sinus von Pipistrel auf den Weg gemacht, um die Welt zu umrunden.

Keithair Misquitta und Aarohi Pandit im Cockpit Weltumrundung

Keithair Misquitta und Aarohi Pandit, zwei junge Pilotinnen aus Indien, möchten mit ihrer ultraleichten Sinus die Welt umrunden. Foto und Copyright: Helmut Stern, © stern-press  

 

Aarohi Pandit (22) und Keithair Misquitta (23) stellen sich mit ihrer Reise nicht nur einer großen fliegerischen Herausforderung, sondern möchten auch ein gutes Werk tun. Hinter „The WE! Expedition“ steckt eine Mission: „Das Ziel unseres Fluges ist es, Geld zu sammeln, um 100 unterprivilegierten Mädchen in Indien eine Ausbildung im Luftverkehrssektor zu ermöglichen und noch viel mehr Frauen für die Luftfahrt zu begeistern“, sagt Keithair. Das „WE“ im Namen der Mission steht für „Women Empower“. 

Ivo Boscarol mit Pilotinnen aus Indien

Im Werk von Pipistrel trafen sich die beiden unter anderem mit Firmenchef Ivo Boscarol. Foto und Copyright: Helmut Stern, © stern-press  

 

Am 30. Juli starteten die beiden Pilotinnen auf dem indischen Flugplatz Punjab, flogen dann über Pakistan, Iran, Türkei und Serbien und machten nach etwa 8000 Kilometern einen Zwischenstopp im slowenischen Ajdovščina. Hier wurde ihr Flugzeug namens „Mahi“ gebaut, eine ultraleichte Pipistrel Sinus. Nach erfolgtem Service und ein paar Tagen unfreiwilligen Aufenthalts wegen schlechten Wetters in den Alpen ging die Reise schließlich über Österreich, Frankreich weiter in den Norden Schottlands.

Die beiden Pilotinnen absolvieren derzeit ihre ATPL-Ausbildung bei einer indischen Flugschule. Wenn sie diese Reise erfolgreich beendet haben, wird es die erste Weltumrundung einer Frauen-Crew in einem Ultraleichtflugzeug sein. Die Reise soll über 22 Länder führen und besteht aus 84 teilweise sehr anspruchsvollen Etappen über Land, Berge, Meere und Eis. 100 Tage haben Aarohi Pandit und Keithair Misquitta für die 40.000 Kilometer geplant.

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Helmut Stern/pat


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