25.04.2013
aerokurier

Junkers Profly schießt aus

Der durch seine Rettungsgeräte bekannte Hersteller aus Kulmbach hat sein System für Tragschrauber soweit fertig, dass nur noch ein Realversuch mit einem ferngesteuerten Gyrocopter unter Federführung von LBA und DLR durchgeführt werden muss.

Junkers_Profly (JPG)

Bei Auslösung wird der 98 Quadratmeter große Schirm seitlich herausgeschossen und vorher die Motorzündung unterbrochen. Foto und Copyright: Toni Ganzmann  

 

Bei Auslösung wird der 98 Quadratmeter große Schirm seitlich herausgeschossen und vorher die Motorzündung unterbrochen. Damit die Leine des Schirmes durch den noch drehenden Rotor nicht zusammengedrillt wird, sitzt ein Entdraller zwischen dem Stahlkabel, das am Mast befestigt ist und dem Aramidseil des Schirmes. Die Sinkgeschwindigkeit liegt so bei 5 – 6 m/sec.

Der Preis des 10 kg wiegenden Rettungsgerätes wird nach Zulassung bei etwa 3.500 € liegen.



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