28.07.2010
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120-klasse-verzögerung120-kg-Klasse lässt auf sich warten

Die neue 120-kg-Klasse soll UL-Piloten viele neue Freiheiten bescheren. Allerdings lässt die Umsetzung noch auf sich warten.

escapade kid

Der Einsitzer Escapade Kid ist Kandidat für die 120-kg-Klasse. Foto: Holland-Moritz  

 

Gut ein halbes Jahr nach Bekanntwerden der in der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung verankerten Regularien für die Einführung einer ultraleichten 120-kg-Klasse hat das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) zurzeit noch keine Prüfstellen beauftragt. Derzeit arbeitet Behörde noch an den Bauvorschriften. Offen ist auch, wie die Ausbildung aussehen wird. Die Verbände DAeC und DULV haben sich um die Beauftragung als Prüfstellen beworben.

Die neue Klasse ermöglicht es, fast ohne bürokratische Hürden ein UL zu betreiben, das eine Leermasse von 120 kg inklusive Rettungssystem nicht überschreitet. Diese leichten Luftsportgeräte werden nicht der Musterzulassungspflicht unterliegen, stattdessen wird die Prüfstelle eine so genannte Musterprüfbescheinigung ausstellen. Derart geprüfte Geräte dürfen dann ohne Kennzeichen und ohne Verkehrszulassung fliegen. Wartung und Betrieb liegen in der Verantwortung von Hersteller und Halter, Jahresnachprüfungen sind nicht vorgeschrieben.

Bereits jetzt ist es für Inhaber einer UL-Lizenz möglich, eine Lizenz für die neue Klasse zu beantragen. Diese gilt unbefristet und ohne Medical.




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