12.02.2015
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Flughafen LübeckPolitik für Verbleib der Segelflieger

Der neue Flughafenbetreiber in Lübeck, die chinesische PuRen, hatte den Segelfliegern gekündigt. Jetzt setzt sich die Politik für die Luftsportler auf dem Flughafen ein.

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In diesem Jahr doch weiter möglich: Segelflug vom Flughafen Lübeck aus? Foto und Copyright: AC Lübeck  

 

Der SPD-Fraktionsvize Peter Reinhardt in Lübeck dem chinesischen Flughafenbetreiber PuRen im Hauptausschuss der Bürgerschaft mit ernsthaften Konsequenzen gedroht, sollten die Chinesen die Segelflieger des Aero Clubs nicht auf dem Gelände belassen, berichtete jetzt LNonline. Wenn das mit den Segelfliegern nicht anders werde, wolle man den ganzen Vertrag aus den Angeln heben, hieß es. Nach dem Willen von PuRen soll der Aero Club den Flughafen aus betriebsbedingten Gründen bis Ende März verlassen.

Die Kommunalpolitik sieht mit der Kündigung den Vertragspassus, dass die Interessen der Segelflieger berücksichtigt werden sollen, nicht erfüllt. Den SPD-Forderungen schlossen sich die Linken und die Grünen an.



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