10.02.2014
aerokurier

Österreich plant TransponderzonenPetition gegen neue Ausrüstungspflicht

Das österreichische Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) plant großräumige Transponderzonen (TMZ). Das Ministerium und die Luftfahrtbehörde Austrocontrol begründen die Pläne mit den vor der Einführung stehenden Standardised European Rules of the Air (SERA).

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Blick aus dem Gailtal nach Kärnten. Dort soll der TMZ-Deckel auf 5500 ft heruntergezogen werden. Foto: Marzinzik  

 

Betroffen von dieser Planung sind die Kontrollbezirke (CTAs) Bregenz Innsbruck West, Ost und Süd. Sie werden flächendeckend als TMZ definiert. Die Untergrenze dieser TMZs liegt in 11.000 ft MSL (3.350 m) beziehungsweise 1.500 ft GND, wenn dies die größere Höhe ergibt. Die Lufträume SRA V (D ab 9.500 ft MSL) und SRA II (D ab 8.500 ft MSL ) bleiben in ihren bisherigen Ausdehnungen erhalten.

Der Anflugbereich im Westen des Flughafens Innsbruck (bisher E) wird nach diesen Planungen künftig mit einem abgesenkten Luftraum geschützt (TMZ oder D). In der Steiermark und in Kärnten sollen sogar TMZs mit Untergrenzen in 5.500 ft MSL eingeführt werden.

Wer sich in den Widerstand gegen diese Einschränkungen des Luftsports einbringen will, kann sich jetzt an einer Petition gegen die "Transponderpflicht" in Österreich beteiligen.

Mehr zum Thema:
Gerhard Marzinzik



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