25.04.2013
aerokurier

Neuer 20-m-Doppelsitzer ASG 32

Jetzt ist auch Alexander Schleicher Segelflugzeugbau in der Klasse der 20-m-Doppelsitzer präsent.

Alexander Schleicher Segelflugzeugbau ASG 22

Ist das Fahrwerk eingefahren, verdeckt ein Deckel aerodynamisch sauber die Fahrwerksöffnung. Foto und Copyright: Gerhard Marzinzik  

 

Auf der AERO zeigt der Hersteller aus der Rhön sein Modell für die Wettbewerbsklasse der Zweisitzer, allerdings noch nicht vollständig. Fertig ist bereits der Rumpf der ASG 32 samt Leitwerk. Auf dem Ausstellungsstand in Friedrichshafen überzeugt er mit großem Cockpit und faszinierenden Detaillösungen, darunter das große lenkbare und zusammen mit dem Hauptfahrwerk einziehbare Heckrad. Ist das Fahrwerk eingefahren, verdeckt ein Deckel aerodynamisch sauber die Fahrwerksöffnung.

Das Tragwerk wird über die modernen Profile der ASH 30 verfügen, einen auf 20 Meter Spannweite optimierten Grundriss und Winglets. Für die Flügelsteuerung hat Konstrukteur Michael Greiner auf seine Erfahrungen mit dem Erfolgsmodell ASG 29 aus der 18-m-Klasse aufgebaut. Die Auslegung zielt auf eine hohe Wendigkeit und gutes Steigvermögen. Im Rechner, so der Konstrukteur, ist die Konstruktion fertig. Jetzt steht der Formenbau an. Die Formen für Flügelklappen und Holm sind schon gefertigt.

Ausgelegt ist die ASG 32 in der Basisversion als eigenstartfähiger Motorsegler. Der Motorkasten ist damit Standard auch für die reine Segelflugversion. Zur ASG-Modellreihe wird auch ein Turbo gehören, ganz zeitgemäß mit Elektroantrieb.

In einem Punkt wird sich die ASG 32 von ihren Konkurrenten in der 20-m-Doppelsitzerklasse positiv absetzen. Der Flügel wird vierteilig mit einer weit innen liegenden Trennstelle ausgeführt, so dass das Flugzeug mit einer Aufrüsthilfe auch von nur einer Person montiert werden kann.

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Gerhard Marzinzik


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