17.03.2014
aerokurier

Risiko Außenlandung (Teil 2) Analyse

Flugweg der Libelle. Foto: BFU  

 

IN DIESEM ARTIKEL

Die vermutlich ausgesuchte Landefläche war durchaus für eine Außenlandung geeignet, auch wenn sie nach Westen (in Landerichtung) abfiel. Die Ackerflächen waren mit Getreide bestellt.

Hinweise auf technische Mängel am Segelflugzeug, Baujahr 1967, mit 2697 Stunden und 995 Landungen wurden nicht gefunden. Masse und Schwerpunkt des Luftfahrzeuges befanden sich im zulässigen Bereich. Auf medizinische Ursachen konnte der Unfall ebenfalls nicht zurückgeführt werden, wohl auch nicht auf mangelnden Übungsstand. Der 76-jährige Pilot hatte eine Ge-samtflugerfahrung von rund 1800 Stunden. 1500 Stunden hatte er mit Segelflugzeugen und 300 Stunden mit Reisemotorseglern erflogen. Mit 15 Flugstunden (13 Starts) mit Segelflugzeugen innerhalb der letzten 90 Tage war er in Übung.

Dass die Libelle beim bodennahen Eindrehen in den Endanflug in eine unkontrollierte Fluglage geriet, abkippte und auf den Boden prallte, dazu hat eine Reihe von Faktoren beigetragen. Vor allem das direkte Überfliegen des Landefeldes in niedriger Höhe und die dadurch er-schwerte anschließende Landeeinteilung in einem für Außenlandungen ohnehin schwierigen Gelände. Was alles falsch gelaufen ist, lässt sich in der aerokurier-Ausgabe Februar 2014 nachlesen.


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BFU/Gerhard Marzinzik


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