06.12.2016
aerokurier

BeechcraftWerksupgrade für King Air 350

Der amerikanische Flugzeughersteller bietet die Special-Mission-Varianten des beliebten Turboprops, 350HW und 350ER, optional mit stärkeren Triebwerken von Pratt & Whitney Canada an.

Beechcraft King Air 350ER with P&W PT6A-67A

Beechcraft rüstet die Special-Mission-Turboprops King Air 350HW und 350ER auf Wunsch mit Triebwerken des Typs PT6A-67A von Pratt & Whitney Canada aus. Foto und Copyright: Textron Aviation  

 

Dabei handelt es sich um Maschinen des Typs PT6A-67A. Sie besitzen im Vergleich zu den Standardtriebwerken (P&W PT6A-60A) bessere Start- und Steigeigenschaften. Im Zuge dieser Verbesserung bietet Beechcraft für diese Modelle eine weitere Option an, die ein Abfluggewicht von 8750 Kilogramm ermöglicht – das liegt 1350kg über dem, was die normale Version schafft. Beide Upgrades sind von der FAA und der EASA zertifiziert und für neue Maschinen ab Werk oder als nachrüstbare Modifikationen für ältere Muster freigegeben. Die King Air 350HW (heavy weight) ist für eine größere Zuladung optimiert, während die 350ER (extended range) eine größere Reichweite besitzt.

„Wir haben bereits eine Flotte King Air 350ER der NATO-Air-Force mit diesen Upgrades ausgerüstet und freuen uns, diese Optionen auch anderen Special-Mission-Kunden anbieten zu können“, sagt Bob Gibbs, Vize-Präsident der Abteilung Special Mission Aircraft bei Beechcraft.

Seit der Markteinführung, 1964, konnten die Amerikaner über 7300 Modelle der King-Air-Familie verkaufen, was dieses Muster zum meistverkauften Turboprop der Welt macht. Mit den Marken Beechcraft und Cessna konnte sich der Mutterkonzern, Textron Aviation, im zivilen und militärischen Markt etablieren und spielt im Segment der Special-Mission-Flugzeuge eine ebenso wichtige Rolle.



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