10.11.2014
aerokurier

Helikoptercrews endecken Insel und retten Eisbär-Baby Russische Mi-26 im Polarmeer erfolgreich unterwegs

Die Besatzungen zweier russischer Mi-26-Helikopter haben im nördlichen Polarmeer eine neue Insel entdeckt. Zudem konnte die Crew einer weiteren Mi-26 auch noch ein verlassenes Eisbär-Baby retten.

Mi-26 über Schneelandschaft

Die Besatzungen von zwei russischen Mi-26-Helikoptern entdeckten eine neue Insel im POlarmeer und retteten ein Eisbär-Baby. Foto und Copyright: Russian Helicopters  

 

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Dass Helikopter häufig lebensrettende Einsätze fliegen liegt in ihrer Natur. Ungewöhnlich jedoch sind zwei Einsätze von russischen Mi-26-Helikoptern im nördlichen Polarmeer. Dort transportierten zwei Mi-26 Güter von der Hafenstadt Yakutsk im äußersten Nordosten Russlands, zu kleineren sibirischen Inseln im Polarmeer. Auf ihrem Weg über das Arktische Meer entdeckten die Helikopterbesatzungen durch Zufall eine neue Insel. Sie befindet sich unterhalb des Vasilevsky Bogens im Polarmeer.

Die Entdeckung der auf den Namen "Yaya" getauften Insel fand bereits Ende 2013 statt, wurde aber erst jetzt offiziell, weil die exakte geografische Lage und die Definition der Insel zuerst wissenschaftlich verifiziert werden musste. Yaya vergrößert das Territorium der Russischen Föderation um 452 Quadratkilometer.

Im Eismeer kommt es häufiger vor, dass sich Inseln aus Eis bilden und nach einer Weile wieder verschwinden. Die Wissenschaftler haben nun aber festgestellt, dass das Stückchen Insel aus Sand besteht, 370 x 125 Meter misst und somit als eine echte Insel eingestuft werden kann.

Der Name Yaya steht für den russischen Begriff "ya", der so viel bedeutet wie "Ich hab es entdeckt". Die Besatzungen hatten den Namen gewählt, weil jeder an Bord dies spontan bei der Entdeckung gerufen haben soll.

Und nach der Freude über die entdeckte Insel Yaya gab es auch an Bord einer militärischen Mi-26 einen Grund zur Freude. Die Besatzung hatte auf einem Routuibeneeinsatz über dem Arktischen Meer


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