01.12.2014
aerokurier

DRF Luftrettung distanziert sich Keine Zusammenarbeit mit Björn Steiger Stifung

Die DRF Luftrettung betonte jetzt in einem Statement, dass es keinerlei Kooperationsgespräche mit der Björn Steiger Stiftung gebe. Die Stiftung, die Ende der 60er Jahre nach dem Unfalltod von Björn Steiger gegründet worden war, hatte kürzlich verlauten lassen, sich auch in der Luftrettung engagieren zu wollen.

DRF Luftrettung EC135

Eine EC135 wird im Frühjahr 2015 ihren Dienst an der neuen Luftrettungsstation in Angermünde (Brandenburg) aufnehmen. Foto und Copyright: DRF Luftrettung  

 

Im Zusammenhang mit der Information waren auch Übernahmegerüchte der DRF Luftrettung thematisiert worden. Auch diese weist die DRF-Lufrettung klar zurück. Ihr  Vorstand Dr. Hans Jörg Eyrich betont: "Die DRF Luftrettung steht wirtschaftlich auf soliden Füßen und schaut auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Es besteht unsererseits weder das Interesse, noch die Notwendigkeit mit der Björn Steiger Stiftung zusammen zu arbeiten."

Als Resultat aus den Bemühungen der Björn Steiger Stiftung, die nach dem Unfalltod von Björn Steiger von dessen Eltern gegründet worden war, war 1972 die Deutsche Rettungsflugwacht e. V. entstanden. Daraus geht die heutige DRF Luftrettung hervor. Ute und Siegfried Steiger hatten den gemeinnützigen Verein gegründet, um Nothilfe anzuregen und die Abläufe bei Rettungseinsätzen zu beschleunigen.der neunjährige Björn Steiger war nich an seine verletzungen sondern an einem schock gestorben, der Krankenwagen war erst eine SAtunde nach dem Unfallvor Ort.

Die DRF betreibt heute völlig autark 28 Luftrettungszentren bundesdweit; ihre Helikopter werden jährlich mehr als 35000 mal in der Notfallrettung sowie im Interhospitaltransfer eingesetzt. Beschäftigt werden bei der gemeinnützig tätigen Organisation 700 Notärzte, 300 Rettungsassistenten, 160 Piloten und 80 Techniker.

Da die Flugkosten nicht durch die Krankenkassen gedeckt werden, muss die DRF einen Teil der Kosten selbst tragen. Dafür hat sie einen Förderverein gegründet, dessen Mitglieder Anrecht auf eine Rückholung (Repatriierung) mit dem DRF-Ambulanzflugzeug haben, wenn sie im Ausland (im Urlaub) einen Unfall erleiden oder erkranken. Bisher hat die DRF Luftrettung diese Leistung auch internationalen Versicherungen und Assistancen angeboten. Ab 2015 wird sie ihre Ambulanzflüge nur noch exklusiv für Förderer durchführen.



Weitere interessante Inhalte
Luftrettung in Sachsen DRF erhält Zuschlag für Dresden und Bautzen

20.08.2018 - Im Rahmen der Neuauschreibung hat die Landesdirektion Sachsen die Konzession für die Primär-Luftrettung an den beiden Stationen Bautzen und Dresden an die DRF Luftrettung vergeben. Der Vertrag läuft … weiter

Airbus Helicopters Rega übernimmt ihre ersten H145

25.06.2018 - Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega nahm in Donauwörth die ersten zwei von insgesamt sechs neuen Rettungshelikoptern vom Typ H145 in Empfang. … weiter

Luftrettung in Österreich ARA Flugrettung mit H145 in Fresach

06.06.2018 - Die ARA Flugrettung stellte feierlich den neuen Notarzthubschrauber „RK-1“ vor. Die Airbus Helicopters H145 ist eine der beiden ersten ihres Typs, die in Österreich in Dienst gehen. … weiter

EBACE 2018 Debüt der Airbus Helicopters ACH130 in Genf

30.05.2018 - Airbus Helicopters zeigt auf der EBACE erstmals die ACH-Ausführung der H130. Si wird von Monacair betrieben. … weiter

Norsk Luftambulanse Airbus Helicopters liefert 200. H145 aus

02.05.2018 - Airbus Helicopters hat die 200. H145 ausgeliefert. Der Hubschrauber ging an Norsk Luftambulanse, einen Luftrettungsbetreiber in Norwegen, der seit langem Muster aus Donauwörth nutzt. … weiter


aerokurier 09/2018

aerokurier
09/2018
22.08.2018

Abonnements
Digitalabo
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


- Pilot Report der Viper SD-4: Echo oder Ultraleicht?
- Praxis: Landung im zweiten Versuch
- Segelflug: Jubiläum auf dem Klippeneck
- AirLeben: Hanno Fischer und die RW-3 Multoplane
- Special: 24 Seiten Helikopter Special