22.08.2012
aerokurier

Hubschrauber WM Russland 2012Hubschrauber-WM in Russland mit sieben deutschen Crews

Der Flugplatz von Drakino, etwa 100 Kilometer südlich von Moskau gelegen, ist Austragungsort der 14. Hubschrauber-Weltmeisterschaft. Hier messen sich vom 22. bis zum 26. August 51 Teams aus elf Nationen.

Hubschrauber WM Russland 2012

Bei der 14. Hubschrauber-Weltmeisterschaft werden die Gastgeber auch wieder mit ihren betagten Mi-2 Helikoptern antreten. Foto und Copyright: Russian Helicopters  

 

Neben zahlreichen Schiedsrichtern, Beobachtern und Helfern stellt Deutschland insgesamt sieben Besatzungen, darunter mit Martina Schäfer/Uta Zielezniak (auf R44) auch ein reines Damenteam. Mit 17 Jahren ist Toni Iberler nicht nur der jüngste Hubschrauberpilot der WM, er fliegt mit seinem Vater Werner als Copilot auch auf dem modernsten Muster dieses Wettbewerbs, der Cabri G2. Mit dabei auch die erfolgreichen deutschen Teams, die in der jüngsten Vergangenheit bei Wettbewerben immer auf vorderen Plätzen landen konnten: Andreas Rübner/Holger Wolff (R44), Martin Eigner/Michael Schauff (R44), Marcel Stegmüller/Jens Scholpp (R22), Rudolf Frank/Helmut Korb (S 300). Als internationales Team starten Ruedi Boser aus der Schweiz und seine deutsche Lebensgefährtin Bettina Schleidt, auf R22.

Der Großteil der deutschen Mannschaft war mit Linienflugzeugen nach Moskau geflogen und von dort weiter nach Drakino gefahren, um die in Russland gecharterten Helikopter in Empfang zu nehmen sowie notwendige Checkflüge zu erledigen. Die Teams Klaus Hackl/Michael Junk (R44) und Iberler/Iberler waren am 16. August gemeinsam mit der Schweizer EC120-Crew Hans Wüthrich/Monika Arbenz und dem deutschen Delegationschef Hubert Gesang in Straubing gestartet und binnen drei Tagen über Tschechien, Polen und die Ukraine nach Russland geflogen. Unterwegs trafen sie auf Teams aus den Niederlanden (AS350), aus Großbritannien (R22, R44, Gazelle, AS350), Österreich (BO 105) sowie auf eine weitere EC120-Crew aus der Schweiz. Der Pulk mit insgesamt zwölf Hubschraubern landete am 19. August auf dem russischen Zollflugplatz Belgorod. Die Russen hatten ein Areal des Platzes kurzerhand zur „Zollzone“ erklärt, für die Helikopter abgesperrt und eine für russische Verhältnisse recht lockere Kontrolle durchgeführt. Allerdings wussten die Crews nicht, dass Irina Grushina, die Organisationschefin der 14. FAI-Hubschrauber-WM zuvor 168 Seiten hatte ausfüllen müssen, um die Flüge der westlichen Helikopter bei der russischen Flugbehörde erst zu ermöglichen. In Belgorod ging nach alter russischer Sitte auch ein russischer Scout an Bord einer der AS350; er geleitete die Zwölfer-Formation über Orjel weiter nach Drakino.

Fortsetzung folgt ...



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