30.07.2014
aerokurier

Alarmierungen so oft wie nieHalbjahresbilanz 2014 der DRF Luftrettung

Mit 18326 Alarmierungen ist die Zahl der Einsätze für die DRF Luftrettung um sechs Prozent gestiegen. Die rot-weißen Luftretter wurden im Zeitraum Januar bis Juni 2014 so oft alarmiert wie nie zuvor.

DRF Luftrettung Halbjahresbilanz 2014

Eine DRF-EC135 im Einsatz. Foto und Copyright: DRF Luftrettung  

 

Baden-Württemberg ist das Bundesland, in dem die DRF Luftrettung die meisten Einsätze flog (4827), gefolgt von Bayern (3182) und Thüringen (1816). Bei den Einsätzen der Rettungshubschrauber liegt die Station in Halle an der Spitze. Die DRF-Helikopter flogen 918 mal. Auf dem zweiten Rang steht die Station in Karlsruhe mit 900 Einsätzen, gefolgt von Rendsburg mit 804 Einsätzen.

Den größten Teil der Notfallversorgung, mit zwölf Prozent aller Einsätze, machten auch in diesem Halbjahr wieder Schlaganfall-Patienten aus. Jedes Jahr erleiden rund 250.000 Menschen einen Schlaganfall. Je schneller diese Patientien notärztlich versorgt werden können, umso größer werden ihre Überlebenschancen.

Elf Prozent Anteil haben Verkehrsunfälle in der Unfallstatistik der DRF Luftrettung, Verletzungen im häuslichen Bereich oder in der Freizeit machen rund zehn Prozent aller Einsätze aus. 

Da sich Krankenhäuser immer mehr auf bestimmte Krankheitsbilder spezialisieren, kommt dem Interhospitaltransfer auch immer mehr Bedeutung zu. In rund 23 Prozent aller Fälle wurden Intensivpatienten von den rot-weißen Helikoptern der DRF Luftrettung von Klinik zu Klinik transportiert.

Die DRF Luftrettung betreibt derzeit 28 Stationen in Deutschland und zwei in Österreich. An acht Stationen sind die Helikopter rund um die Uhr einsatzbereit. Ergänzend dazu setzt die Organisation auch eigene Ambulanzflugzeuge ein.



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