02.01.2014
aerokurier

Luftrettungsorganisation war seit 2010 im Nachbarland aktivDRF Luftrettung: Abschied von Dänemark

Die DRF Luftrettung hat sich zum 31. Dezember 2013 aus Dänemark zurückgezogen. Gemeinsam mit einem dänischen Partner hatte die deutsche Organisation seit 2010 maßgeblich am Aufbau eines Lufrettungsnetzes im Nachbarland mitgewirkt.

DRF Luftrettung Christoph 47 Sassnitz

Christoph 47 im Hafen von Sassnitz an der Ostsee. Foto und Copyright: DRF Luftrettung  

 

Zunächst als Pilotprojekt ins Leben gerufen war Ringsted 2010 der erste dänische Standort für die erste deutsch-dänische Luftrettungsorganisation. Die Station auf Seeland, südwestlich von Kopenhagen, wurde von der Falck DRF Luftambulanse A/S betrieben, ein Zusammenschluss der DRF Luftrettung und des dänischen Rettungsdienstbetreibers Falck A/S. Das Land Dänemark plant nun den Aufbau weiterer Helikopterstationen, die von dänischen Organisationen adäquat der deutschen Luftrettung betrieben werden sollen. Damit ist die Aufgabe der DRF, Luftrettung im nördlichen Nachbarland zu implementieren, erfüllt. DRF-Vorstandsmitglied Steffen Lutz dazu: "Wir ziehen uns aus Dänemark zurück, weil wir unseren Fokus weiterhin auf die Luftrettung in Deutschland richten und unsere operative Tätigkeit im Ausland nicht erweitern wollen. Mit unserem in Niebüll stationierten Rettungshubschrauber leisten wir selbstverständlich weiterhin in Zusammenarbeit mit Falck grenzüberschreitende Einsätze."

Die DRF Luftrettung betreibt jetzt an 30 Stationen und Deutschland und Österreich Helikopter für die Notfallrettung (Primäreinsätze) und für Intensivtransporte. Bisher flogen die Besatzungen der DRF-Luftfahrzeuge (Helikopter und Ambulanzjets) 700.000 Einsätze.



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