05.08.2013
aerokurier

Belgische Offene Hubschraubermeisterschaft

Der belgische Flugplatz Saint Hubert in den Ardennen ist vom 29. Augst bis zum 1. Spetember 2013 Austragungsort der Belgischen Offenen Helikoptermeisterschaft. Acht Teams kommen aus Deutschland.

Belgische Offene Hubschraubermeisterschaft

Mit der Cabri G2 waren Tony und Werner Iberler bei den jünsgten Wettbewerben immer erfolgreich. Ob ihnen das auch in Belgien gelingt? Foto und ©: Wingerath/DHC  

 

Deutschland stellt mit acht Teams das größte Kontingent bei der Meisterschaft, die vom königlich belgischen Aeroclub augeschrieben und von der "Societe de Gestion de l`aerodrome de Saint Hubert" organsiert wird. Das zweitsärkste Team stellt Russland mit sieben Crews. Die Schweiz und Großbritannien entsenden je fünf Crews. Je drei Bestzungen kommen aus Polen und aus Österreich. Gastgeber Belgien ist mit nur einer Wettbewerbscrew vertreten. Unabhängig von der Gesamtwertung der BOHC (Belgium Open Helicopter Championship) wird es aufgrund der starken deutschen Beteiligung auch eine interne deutsche Wertung geben. Sie dient gleichzeitig als Leistungsmesser, da 2013 in Deutschland keine eigene Hubschraubermeisterschaft ausgetragen wird.

Die Anreise aller Aktiven, inklusive der internationalen Schiedrichter, erfolgt am 29. August bis 14 Uhr. Flight Director ist Michael Schauff, als Chefschiedsrichter fungiert Wolfgang Perplies. Für den Nachmittag ist bereits das erste Briefing für die Navigation angesetzt. Sie wird am Freitag ab 10 Uhr geflogen. Am Samstag gibt es zwei Diszipline: vormittags den Präzisionsflug. Hier schwebt der Helikopter in kostanter Höhe vier Seiten eines Vierecks ab, vollzieht an zwei vorgegebenen Ecken 360-Grad-Drehungen und setzt auf einer markierten Linie mit möglichst wenig Ablage auf.

Beim Fender Rigging am Nachmittag fliegen immer zwei Helikopter parallel gegeneinander und die jeweiligen Copiloten versenken drei Fender (Bojen) in Wasserfässern. Die Zeit für diese Aufgabe ist mit nur 50 Sekunden extrem knapp bemessen.

Am Sonntag startet der Slalom, bei dem ein mit Wasser gefüllter Eimer durch einen Parcours befördert wird und anschließend auf einer runden Platte abgesetzt werden muss. Die Reihenfolge der Tore für den Durchflug werden erst unmittelbar vor dem Wettbewerbsteil bekanntgegeben. Am Nachmittag sind noch einige Demoflüge geplant, bevor um 19 Uhr die große Siegerehrung beginnt.

Neben den amtierenden Tutima-Cup-Siegern Tony und Werner Iberler (Cabri G2), wird Martin Eigner mit seinem "alten" Stamm-Co Thorsten Strohmeier an den Start gehen (R44). Marcel Stegmüller fliegt mit Jens Scholpp (R22). Ein deutsch/schweizerisches Team bilden Bettina Schleidt und Rudi Boser. Newcomer David Lehmann erhält mit Sabine Bühlmann eine wettbewerbserprobte Copilotin.



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