03.01.2014
aerokurier

Helikopter und Ambulanzjets aus der Schweiz transportieren Unfallopfer 130 Rega-Einsätze zum Jahreswechsel

Die Rega, schweizerische Luftrettungsorganisation, verbuchte allein zwischen Sylvester 2013 und dem 2. Januar des neuen Jahres 130 Einsätze. Skiunfälle in den Bergen und die Repatriierung von zwei Unfallopfen aus Südamerika führten zu äußerst arbeitsreichen Tagen für die Helikopter- und Ambulanzjet-Besatzungen.

Rega Helikopter im Hochgebirgseinsatz

Die schweizerische Luftrettungsorganisation Rega setzt die leistungsstarke EC145 von Airbus Helicopters (ehemals Eurocopter) für die Primärrettung ein. Foto und Copyright: Rega  

 

Während eine Schlechtwetterfront über der Schweiz der Rega und ihren Helikopterbesatzungen ruhige Weihnachtstage bescherte, hatten die Luftretter in den europäischen Alpenregionen zwischen Sylvester und dem 2. Januar Hochkonjunktur. 130 mal wurden allein die Helikopter der Rega angefordert, davon galten  66 Einsatzflüge der Bergung beziehungsweise dem schnellen Transport von Wintersportopfern, vornehmlich nach Skiunfällen in den Bergen. Jüngst hatte auch der Helikoptertransport von Michael Schumacher für Aufsehen gesorgt. Der mehrfache Formel-1-Weltmeister war nach seinem Skiunfall binnen weniger Minuten mit einem französischen Retttungshubschrauber von der Piste ins Krankenhaus geflogen worden.  

Besonders spektakulär gestaltete sich auch ein Einsatz für die Ambulanzjet-Flotte der Rega. Der Jet mit der kennung HB-JRB, eine von insgesamt drei Bombardier Challenger 604, brach am 2. Januar zu einem Flug nach Ushuaia, in Feuerland auf. Am südlichsten Punkt Argentiniens war ein Schweizer Bürger verunglückt. Mit demselben Flug wird auch ein zweiter Schweizer zurückgeholt. Er war in Bogota, Kolumbien, verunglückt. Der Jet mit den beiden Verletzten wird am am 5. Januar in Zürich-Kloten zurückerwartet.  



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