27.11.2014
aerokurier

Erhalt als SonderlandeplatzZukunft des Flughafens von Zweibrücken ist gesichert

Der Erhalt des Flugplatzes Zweibrücken scheint, zumindest für die Allgemeine Lutfahrt, gesichert. Ein Investor will 17 Millionen Euro in die Zukunft des Geländes und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze investieren.

Flughafen_Zweibrücken

Ein neuer Investor ist gefunden - er wird den Flughafen Zweibrücken zum Sonderlandeplatz herabstufen. Foto und Copyright: Flughafen Zweibrücken  

 

Der Flughafen Zweibrücken wird Sonderlandeplatz. Das europarechtskonforme Bieterverfahren für das Flughafengelände in Zweibrücken ist abgeschlossen. Künftiger Eigner des gesamten Areals ist die Immobilienentwicklungsgesellschaft TRIWO AG. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Verhandlungspartnern Stillschweigen vereinbart. Zum Gläubigerausschuss des insolventen Flughafens gehörten das Land Rheinland-Pfalz, der kommunale Zwevckverband Zweibrpücken sowie ein Arbeitnehmervertreter.

Die TRIWO AG, die unter anderem Gewerbeparks in Mainz, Aachen, Mannheim, Bruchsal und am Flugplatz Mendig betreibt, wird ihrerseits etwa 17 Millionen Euro in den Erhalt des Geländes sowie in neue Arbeitsplätze investieren. Unter anderem soll das Areal als Gewerbepark, als Kfz-Teststrecke und als Sonderlandeplatz genutzt werden.

Die künftige Nutzung sieht keinen Passagier- oder Frachtverkehr mehr vor. Die Nutzung des Flugplatzes gilt als Sonderlandeplatz. Der Insolvenzverwalter musste inzwischen allen Beschäftigten kündigen. Zuletzt beschäftigte der Flughafen noch 23 von insgesamt 101 Mitarbeitern, die restlichen Mitarbeiter waren bereits Anfang November freigestellt worden, weil der Flughafen in einen "Winter-Ruhezustand" versetzt worden war.



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