06.04.2018
aerokurier

Kulturausflug nach WorpswedeEin Kunst-Fliegen der besonderen Art

Der Luftsportclub Niederweser lädt am 7. Juli zur „Landung im Künstlerdorf“ ein. Fliegende Kunstliebhaber haben dabei die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten die Worpsweder Kunstsammlung anzusehen.

Flugplatz Hüttebusch

Grün im Grünen und daher selbst für Ortskundige nicht immer leicht zu entdecken: Der Flugplatz Hüttebusch (EDXU) liegt am Rand eines Moores mit dem unheilvollen Namen „Teufelsmoor“. Foto und Copyright: Enrico Moritz  

 

Vor mehr als hundert Jahren schon inspirierte das ländliche Idyll von Worpswede Maler wie Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Heinrich Vogeler und so entwickelte sich das Moorbauerndorf bald zu einem der Schaffenszentren des deutschen Impressionismus und Jugendstils. Doch die malerische Landschaft zieht nicht nur die Künstler in ihren Bann, sie begeistert heute auch die Piloten im nur knapp zehn Kilometer entfernten Flugplatz Hüttebusch. Warum also nicht einmal das eine mit dem anderen verbinden, dachten sich die Mitglieder des Luftsportclubs Niederweser und beschlossen, kunstinteressierte Piloten und deren Mitflieger zur Landung auf ihrem Platz mit anschließendem „Kulturprogramm“ in Worpswede einzuladen.

 

Weg ins Moor von Carl Vinnen

„Weg ins Moor“ von Carl Vinnen (1900). Foto und Copyright: Worpsweder Museumsverbund e.V.  

 

Am Samstag, den 7. Juli, will der Verein nun eine Fahrt in das Künstlerdorf organisieren. Dort steht eine zweistündige Führung mit Besuch der Worpsweder Kunstsammlung auf dem Plan, so dass anschließend genügend Zeit bleibt, um durch den Ort zu flanieren. Wer noch am selben Tag heimkehren möchte, kann bis Sunset abfliegen, während es für die, die es etwas ruhiger angehen möchten, Übernachtungsmöglichkeiten in Worpswede und Umgebung gibt. Zu Planungszwecken bittet der Verein um eine Voranmeldung. In der Teilnahmegebühr von 20 Euro pro Person sind die Führung, der Museumsbesuch und die Transferfahrten einbegriffen. Und die Landegebühren? „Landegebühren gibt es in Hüttenbusch sowieso nicht, ob man der Kunst wegen kommt oder um einfach mal wieder einen neuen Platz kennenzulernen“, erklärt Ralf-Michael Hubert, der vereinseigene Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.




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26.09.2018

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