14.01.2010
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EASA TeuerungsschubDank EASA: Neuer Teuerungsschub

Flugzeughaltern drohen Ausgaben in Millionen Höhe, sollte die am 13. Januar von der EASA vorgeschlagene Technische Anweisung (proposed airworthiness directive, PAD No.: 10-010) zu Gurten und Rückhaltesystemen tatsächlich in Kraft treten.

Dann müssten alle Gurte diverser Hersteller, darunter Autoflug und Schroth Safety Products, die von anderen Firmen wie LTB Schlemann, Gadringer Gurte, ACM Aircraft Cabin Maintenance und R & S Aircraft Service gewartet beziehungsweise repariert wurden, innerhalb von drei Monaten ausgetauscht werden. Gerade in Leichtflugzeugen, Motorseglern und Segelflugzeugen wurden von den genannten Firmen (preisgünstig) viele Gurtbeschläge mit neuen Gurten versehen. Bislang hat es keinen Anlass gegeben, an der Sicherheit so gewarteter Gurte zu zweifeln. Sie fallen jetzt allerdings unter die Technische Anweisung.

Die genannten Firmen haben die Wartung der Gurte innerhalb ihrer EASA-Zulassungen ausgeführt. Nur hat die EASA jetzt festgestellt, dass weitere notwendige Formalitäten nicht erfüllt wurden und damit die Gurte formal nicht mehr luftfahrtzugelassen sind. Die Formalität wird die Flugzeughalter Millionen Euro kosten, ohne dass die Sicherheit de facto verbessert wird – sollte die EASA die Technische Anweisung tatsächlich in Kraft setzen. Schon heute ist abzusehen, dass sich die hohe Zahl betroffener Gurte nicht innerhalb der vorgesehenen Frist austauschen lässt. Das Anhörungsverfahren läuft bis zum 10. Februar.

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