20.04.2018
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AERO 2018: PPL-FragenkatalogPPL-Fragenkatalog ab jetzt immer und überall verfügbar

Der DAeC hat den PPL-Fragenkatalog nicht nur inhaltlich überarbeitet, sondern auch für mobile Geräte optimiert. Ab 1. September 2018 sind die Fragen offiziell gültig.

DAeC Aero

Der DAeC und seine Partner sind stolz, die neue Lernsoftware präsentieren zu können. Foto und Copyright: Tashi Dolma Hinz  

 

3141 Fragen umfasst der neue und im EASA-Raum umfassendste PPL-Fragenkatalog, den der DAeC als Herausgeber betreut hat und der ab 1. September 2018 gültig ist. Hubertus von Samson, der Generalsekretär des DAeC, erklärte in einer Ansprache, dass bei der Entwicklung sowohl die Inhalte als auch die Art des Lernens berücksichtigt worden seien. Daher ist die neue Software, die in Zusammenarbeit mit Eisenschmidt, der Deutschen Flugsicherung, dem Deutschen Wetterdienst und Aviationexam entworfen wurde, auch für mobile Geräte wie Smartphone oder Tablet optimiert und kompatibel mit den gängigen Betriebssystemen Windows, MacOS, iOS und Android. „Heute wollen die Flugschüler auch unterwegs lernen, das heißt, sie können die Fragen offline in der U-Bahn beantworten, und den Lernstatus dann daheim mit den anderen Geräten synchronisieren“, betonte von Samson die Vorteile der neuen Software. Unterstützung erhielt der DAeC aber auch von deutschen Herstellern wie Aquila, Extra, Schempp-Hirth und Winter Instruments. So soll etwa durch die Abbildung von Handbuchauszügen der Hersteller mehr Praxisbezug hergestellt werden. Zur inhaltlichen Überarbeitung zählte das Löschen und Korrigieren von falschen oder nicht eindeutigen Fragen, die Reduktion von doppelten Inhalten, die Verbesserung der EASA-Syllabus-Struktur sowie die Aktualisierung der ICAO-Luftfahrtkarte und den Auszügen der AIP VFR. Außerdem soll es keine Luftrecht-, keine Flugplanungs- und Flugleistungsaufgaben mehr geben, sondern die Lernziele in Einzelfragen geprüft werden. Um die Effizienz beim Lernen zu verbessern, können Markierungen gesetzt, persönliche Notizen vermerkt und ein integrierter Navigationsrechner genutzt werden. Das Abonnement umfasst neu den gesamten Fragenkatalog und kostet für zwölf Monate 69 Euro und für 24 Monate 119 Euro. Eine Demoversion, bei der der Nutzer Zugang auf fünf Prozent aller Fragen hat, ist kostenfrei verfügbar. An dem Stand von Eisenschmidt in der Halle A5 können die Messebesucher sich von der neuen Software überzeugen.




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25.04.2018

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