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Pilatus: Business-Jet PC-24 wird auf der EBACE vorgestellt

Pilatus: Business-Jet PC-24 wird auf der EBACE vorgestellt

Im Mai will Pilatus die Pläne für seinen lange erwarteten Geschäftsreisejet vorstellen. Dank Großaufträgen ist der Schweizer Hersteller in den nächsten Jahren gut ausgelastet.

Laut Pilatus schreitet das PC-24 Projekt – der neue Businessjet von Pilatus, gut voran. Der Verwaltungsrat hat im letzten Jahr definitiv grünes Licht gegeben für das größte, schnellste und komplexeste Flugzeug, welches Pilatus je gebaut hat. Am 21. Mai wird das Flugzeug anlässlich der EBACE in Genf dem breiten Publikum vorgestellt werden.

Im letzten Jahr konnten 62 PC-12 NG abgesetzt werden, ein Flugzeug weniger als im Vorjahr. Der PC-12 NG hat seinen Marktanteil zwar halten und in einzelnen Regionen sogar leicht steigern können. Generell aber hat sich der General-Aviation-Markt nach der Finanzkrise noch nicht wie erhofft erholt. Speziell in Nordamerika, im wichtigsten Markt für den PC-12 NG, ist noch wenig vom Aufschwung zu spüren, , so Pilatus.

Erfreulich war dennoch die Flottenbestellung der US Air Force über 18 PC-12 NG Spectre, welche in den kommenden zwei Jahren ausgeliefert werden.

Der Bestellungseingang belief sich 2012 auf insgesamt 2,7 Milliarden Schweizer Franken und war damit höher als in den vorherigen vier Jahren zusammen. Darin enthalten sind die drei Großaufträge aus Indien (75 PC-7 MkII), Saudi-Arabien (55 PC-21) und Qatar (24 PC-21). Der aktuelle Auftragsbestand sichert Pilatus über die nächsten vier Jahre genügend Arbeit, so das Unternehmen.

Umsatz und und Betriebsgewinn sanken 2012 allerdings wie erwartet. Bei einem Bruttoumsatz von 593 Mio. gab es ein Plus in der Höhe von 38 Mio. Schweizer Franken. Die Investitionen in die Forschung und Entwicklung waren mit 68 Mio. Schweizer Franken höher als je zuvor.

Während auch im Jahr 2012 viele Schweizer Firmen Arbeitsplätze abbauen mussten, konnte Pilatus aufgrund der guten Auftragslage neue Arbeitsplätze schaffen. Der Personalbestand am Hauptsitz in Stans stieg im Verlauf des Berichtsjahres von 1302 auf 1433, was einem Plus von zehn Prozent entspricht.

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