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Neue Produktionslinie

Rolls-Royce liefert Turbinen für Extra 500 nach China

Rolls-Royce und das chinesische Luftfahrt- und Technologieunternehmen Jiangsu A-Star haben die Lieferung von M250-Turbinen vereinbart. Bestimmt sind die Aggregate für die Extra 500, die in China gebaut werden soll.

Das chinesische Unternehmen Jiangsu A-Star hat im letzten Jahr die Rechte an der in Deutschland entwickelten Extra 500 erworben und will eine Produktion in China aufbauen. Die Triebwerke soll Rolls-Royce beisteuern, die beiden Unternehmen haben eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart. Rolls-Royce wird M250-B17F-Turbinen für den wachsenden chinesischen Markt liefern. Jiangsu A-Star will eine Produktion für die Turbinen-Single in Zhenjiang in der Jiangsu-Provinz nahe Shanghai aufbauen. Rolls-Royce wird die Turbinen in Indianapolis, USA, bauen und nach Zhenjiang transportieren, um dort in die Flugzeuge eingebaut zu werden. Der Auftrag hat einen Wert von mehr als 50 Millionen Dollar. Rolls-Royce verhandelt mit den Chinesen darüber hinaus über Wartungsleistungen, Reparaturen und Training.

Die M250-Turbine hat bei Flugzeugen und Hubschraubern weite Verbreitung gefunden. Etwa 15000 Exemplare sind weltweit unterwegs. Mehr als 100 verschiedene Luftfahrzeugtypen wurden in den vergangenen 50 Jahren mit der ursprünglich von Allison entwickeltenTurbine ausgerüstet. Die verschiedenen Varianten gibt es mit Leistungen zwischen 420 und 715 WPS. Die Extra 500 ist mit einer Turbine des Typs M250-b17F7/2 mit 451 WPS ausgerüstet.

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