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Leichtjet

Embraer übergibt die Phenom 100 Nummer 300

Schöner Erfolg für Embraer: Der brasilianische Hersteller hat die 300. Phenom 100 an einen Kunden übergeben – fünf Jahre nach dem ersten Flugzeug.

Embraer hat das Konzept der Phenom 100 zusammen mit demjenigen der Phenom 300 im Mai 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt. Ihren ersten Flug hat die kleine Phenom im Juli 2007 absolviert. Das erste Flugzeug wurde im Dezember 2008 ausgeliefert.

Das Datenblatt der Phenom 100 nennt eine maximale Reisegeschwindigkeit von 390 KTAS und eine Reichweite von 1178 NM. Damit sind von Genf aus ganz Westeuropa und weite Teile Osteuropas nonstop erreichbar. Die Triebwerke des Typs PW617F stammen von Pratt & Whitney Canada und leisten je 1695 lbs (7,54 kN).

Die Phenom 100 ist für einen Leichtjet nicht gerade klein. Ihre Kabinenmaße positionieren sie in einer Klasse mit der Premier IA. Damit bietet der kleinste Embraer-Jet mehr Volumen und mehr Fensterfläche als die CJ1+ oder die King Air C90GT. Die Fensterfläche ist ohnehin die mit Abstand größte in dieser Klasse. Die Phenom besitzt acht Kabinenfenster, zwei davon gehören zu dem Toilettenraum. Vergleichsweise groß ist auch die Eingangstür, sie misst 1,37 m in der Höhe und 0,64 m in der Breite. Einen Notausgang gibt es über der rechten Tragfläche.

Stauraum ist ausreichend vorhanden, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kabine. In der Summe sind es gut zwei Kubikmeter. Auf den Gepäckraum im Heck, in den auch Golfsäcke oder Ski passen, entfallen etwa 1,6 m3.

Embraer bietet vier Sitzkonfigurationen an. Die populärste umfasst vier Sitze in Clubanordnung mit zwei ausfaltbaren Tischen. Einen fünften, nach vorne gerichteten Sitz gibt es optional, er würde die Stelle des vorderen Gepäckfachs einnehmen. Darüber hinaus ist eine Taxiausführung im Angebot mit vier oder sechs nach vorne gerichteten Sitzen. Bei sechs Sitzen fällt indes der Toilettenraum weg. Gestaltet wurde die Kabine von BMW Group DesignworksUSA.

Im Cockpit ist ein Avioniksystem zu finden, das Embraer „Prodigy“ nennt. Es basiert auf Garmins G1000. Das Erscheinungsbild des Prodigy-Cockpits wird beherrscht von drei identischen 12-Zoll-Bildschirmen (AMLCD). Die Phenom ist für den Einpilotenbetrieb zugelassen.

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