19.12.2018
aerokurier

Flotten-Modernisierung abgeschlossenSchweizer Rega übernimmt dritte Challenger 650

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat ihren dritten neuen Ambulanzjet eingeflottet. Die drei Bombardier Challenger 650 lösen die bisher eingesetzten Challenger 604 im Rettungsdienst ab.

Bombardier Challenger 650 für die Rega

Die Schweizer Rettungsflugwacht Rega hat ihre dritte und letzte Challenger 650 von Bombardier übernommen. Foto und Copyright: Bombardier  

 

Die dritte und letzte Challenger 650 für die Rega-Flotte wurde bereits am Montag in Ontario, Kanada, übergeben, teilte Bombardier mit. Die Challenger 650 werde bei der Rega für dringende, medizinische Evakuierungsflüge eingesetzt. Wegen der relativ hohen Flächenbelastung liege die Challenger sehr stabil in der Luft, was sie für Ambulanzflüge besonders geeignet mache und auch die mitgeführten, empfindlichen, medizinischen Geräte schone.

Ambulanzjet mit großer Kabine

"Wir sind sehr stolz auf diese Auslieferung an unsere Partner bei der Rega", sagte David Coleal, Präsident von Bombardier Business Aircraft. “Diese Flugzeuge haben die Zuverlässigkeit, die man braucht, sobald Menschenleben auf dem Spiel stehen. Wir sind auch stolz, die Challenger hier umgerüstet zum modernsten Ambulanzjet der Welt zu sehen." Die zweistrahlige Challenger 650 hat eine vergleichsweise geräumige und innen leise Kabine, in der zwei liegende Patienten mitfliegen können, während sie intensivmedizinisch versorgt werden. Der umgebaute Business Jet schafft Reichweiten von bis zu 7400 Kilometern. Seit 1982 betreibt die Rega Flugzeuge der Challenger-Familie.

Die Rega-Version als Ambulanzflugzeug wurde von Bombardier Specialized Aircraft entwickelt. Dort wurden bereits 1000 Flugzeuge aller Bombardier-Reihen für besondere Zwecke schlüsselfertig umgerüstet, etwa als VIP-Transporter, Aufklärungsflugzeuge, Überwachungsflugzeuge oder Ambulanzjets. Die gemeinnützige Schweizerische Rettungsflugwacht Rega besteht seit 1952 und gilt als einer der weltweiten Luftrettungspioniere. Neben ihrer Challenger-Flotte betreibt sie außerdem 17 Rettungshubschrauber, die in der gesamten Schweiz im Einsatz sind.



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